Berufsausbildung

Regelung der Probezeit im Arbeitsvertrag

lps/Str. Es ist mittlerweile nicht mehr unüblich, dass ein Arbeitsverhältnis zusammen mit einer geregelten Probezeit vereinbart wird. Die Probezeit soll feststellen, ob der/die ArbeitnehmerIn sich in den Betrieb des Arbeitgebers eingliedert und somit eine langfristige Zusammenarbeit angestrebt werden kann. Natürlich gilt die Probezeit auch für die ArbeitnehmerInnen, um herauszufinden, ob eine dauerhafte Zusammenarbeit vorstellbar ist.

Grundsätzlich gilt, solange eine vereinbarte Probezeit den Zeitraum von sechs Kalendermonaten nicht überschreitet, ist dies unproblematisch möglich. Daher besteht in gewissen Fällen ein Gestaltungsspielraum der Verträge. Demzufolge kann es so geregelt werden, dass die Probezeit beispielsweise nur für drei Monate gilt. Ob eine diesbezügliche Vereinbarung von einer Dauer länger als sechs Monate sinnvoll und rechtens ist, sollte hinterfragt werden. In dem besonderen Fall von befristeten Arbeitsverträgen gilt auch hier eine Probezeit von sechs Monaten. Diese kann sogar um weitere sechs Monate verlängert werden, allerdings gilt für den Arbeitgeber dann keine Kündigungsfrist mehr von zwei Wochen. Auch bei befristeten Verträgen ist darauf zu achten, dass der Arbeitgeber den ArbeitnehmerInnen keinen zweiten befristeten Arbeitsvertrag anbieten darf.


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