Berufsausbildung

Schienenverkehr

Schienenverkehr
Im Führerstand einer Lok Foto: Messe Berlin

lps/Cb. Eisenbahner (-innen) im Betriebsdienst sorgen für den reibungslosen Betrieb des Personen- und Güterverkehrs auf der Schiene. Es gibt zwei Fachrichtungen: Fahrweg sowie Lokführer/in und Transport. Eisenbahner der Fachrichtung Fahrdienst arbeiten in Stellwerken und Leitständen, wo sie Zugmeldungen überwachen und annehmen, Weichen und Signale einstellen und Bahnübergänge sichern. Bei Störungen und Gefahren sperren sie bestimmte Gleise und veranlassen Nothalte. Außerdem rangieren sie Züge und sorgen für deren korrekte Zusammenstellung. Besondere Zugfahrten und Fahrten in Sonderwagen (etwa Montagewagen) führen sie selbst durch. Im Bereich Disposition und Transportabwicklung beraten sie Kunden.

Für den Güterverkehr nehmen die Fachleute Aufträge entgegen, leiten und überwachen die Beladung. Am Zielort begleiten sie die Entladung und kümmern sich um den Weitertransport. Sie sind vorwiegend bei Schienennetzbetreibern im Personen- und Güterverkehr tätig. Sie arbeiten auch in Unternehmen für Zugsicherungssysteme sowie bei Gleisbauunternehmen in der Baustellensicherung und in der Verwaltung. Arbeiten finden oft im Schichtdienst, zum Teil nachts oder am frühen Morgen statt.

Fachleute der Fachrichtung Lokführer und Transport steuern Lokomotiven und Triebfahrzeuge sowie Sonderfahrzeuge im Nah- und Fernverkehr. Sie stellen Züge zusammen, führen Rangierfahrten aus oder begleiten im Führerstand. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie ist bundesweit anerkannt und wird im dualen System durchgeführt. Neben der betrieblichen Ausbildung besuchen die Auszubildenden die Berufsschule (in Teilzeit oder im Block). Teile der Ausbildung können mit Zustimmung des Ausbildenden im Ausland oder als transnationale Ausbildung absolviert werden.

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