Berufsausbildung

Unglücklich in der Ausbildung?

Studienabbruch und Fachrichtungswechsel

Zweifel und Unzufriedenheit sind ernst zu nehmen. Symbolbild

lps/LK. Meistens machen sie sich erst ganz leise bemerkbar und können doch sehr laut und belastend werden: Zweifel an dem gewählten Bildungsweg sind ernst zu nehmen. Auch, wenn man sich noch so gut informiert und vorbereitet hat, eine endgültige Meinung kann man sich erst bilden, wenn man tatsächlich im neuen Alltag angekommen ist. Viele Auszubildende und Studierende schämen sich für ihre Unsicherheit und sprechen häufig viel zu spät darüber. Die Ursachen für die Zweifel können ganz unterschiedlich sein. Mangelndes oder schwindendes Interesse für die gewählte Fachrichtung, Prüfungs- und Leistungsdruck, finanzielle Sorgen oder Inkompatibilität mit der Bildungsform sind nur einige Beispiele. In jedem Fall sollten die Betroffenen darüber sprechen. Universitäten bieten Beratungsstellen an, an denen genau diese Sorgen wahrgenommen und hinterfragt werden, sodass die Studierenden eine Lösung für ihre persönlichen Probleme finden und somit eine leichtere Entscheidung für oder gegen den Bildungsweg treffen können. Sollte es tatsächlich zu einem Wechsel kommen, kann ein Plan entwickelt werden, wie dieser am vorteilhaftesten umgesetzt werden kann. In beruflichen Ausbildungen gibt es leider nicht immer eine vergleichbare Anlaufstelle. Betroffene können allerdings Kontakt zu einer Lehrkraft ihres Vertrauens, Kollegen oder Mitschülern aufnehmen oder Beratungsstellen außerhalb der Bildungseinrichtung nutzen.


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