Einbruch und Sicherheit

Sichere Fenster

Sichere Fenster
Dreifachverglasung Foto: Busche

lps/Cb. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, mit denen man Einbrechern ihr kriminelles Handwerk erschweren kann. Grundsätzlich hat eine Nachrüstung im Bereich Einbruchschutz immer Sinn. Seit 1995 haben sich die Normen für Türen und Fenster verbessert. Bei Türen und Fenstern, die vor 1995 hergestellt wurden, sollte man allerdings kritisch hinterfragen, ob sich deren Nachrüstung noch lohnt oder ob es nicht sinnvoller wäre, neue sichere und energiesparende Produkte einzubauen.

70 Prozent aller Einbrüche geschehen durch Aufhebeln von Fenstern oder Türen. Das heißt: Eine gute Verriegelung ist notwendig. Vorteilhaft ist eine Mehrfachverriegelung mit Stangenverriegelung oder eine Verriegelung mit sogenannten Schwenkhaken. Es gilt, nicht nur an die Schließseite der Tür zu denken, sondern auch an die Bandseite, an der die Türscharniere angebracht sind. Hier sollte es Hintergreifhaken geben, damit ein Einbrecher die Tür nicht einfach aushängen kann. Sicherheitstechnisch gilt: Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Bei einer Nachrüstung sollten demnach keine Schwachstellen offen bleiben.

Den fachgerechten Einbau kann eine Fachfirma am besten gewährleisten. Für eine Tür bedeutet das etwa: Die Zarge soll fest mit dem Mauerwerk verbunden, das Türblatt stabil sein. Es ist sinnlos, eine einfache Tür mit einer Dreifachverriegelung zu überfrachten.

Hat eine Tür Glaselemente, sollte man auch diese zusätzlich sichern. Glasscheiben mit Einfachverglasung gelten als Schwachstelle. Zur Nachrüstung lassen sich etwa von innen Plexiglas- oder Polycarbonatscheiben aufschrauben. Noch besser wäre es, die Glaselemente durch eine einbruchhemmende Verglasung zu ersetzen. So ist die Tür gut nachgerüstet.

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