Ergo- und Physiotherapie

Physiotherapeutische Behandlung

Symbolbild
Bei chronischen Rückenschmerzen wird nicht selten Physiotherapie verschrieben. Symbolbild

lps/Bi. Ein Vorurteil lautet, dass Physiotherapie primär was für alte Menschen sei. Vor allem Menschen ohne körperliche Beschwerden sind dieser Ansicht. Dabei muss Physiotherapie nicht erst eingesetzt werden, wenn man bereits Schmerzen oder Unwohlsein empfindet, sondern kann auch zur Vorbeugung dessen genutzt werden.

Das generelle Ziel von Physiotherapie ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und Selbstständigkeit im Alltag zu fördern. Bei zahlreichen Verletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen trägt Physiotherapie einen wesentlichen Beitrag zur Gesamtbehandlung bei. In nahezu jedem medizinischen Fachgebiet findet die Behandlung Verwendung.

Vom Arzt kann Physiotherapie verordnet werden, wenn die jeweilige Erkrankung oder Symptomatik, welche physiotherapeutisch behandelt werden soll, im sogenannten Heilmittelkatalog des Gemeinsamen Bundesausschusses, kurz G-BA, aufgeführt wird. Dazu gehören vor allem einige gängige Formen der Einschränkungen. Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane wie beispielsweise Wirbelsäulenerkrankungen, chronische Rückenschmerzen, anatomische Fehlstellungen oder Gelenkerkrankungen wie Rheuma können durch eine angemessene Behandlung zumindest gelindert werden. Wichtig ist dabei vor allem ein regelmäßiger Besuch der gewünschten Praxis, um einen langfristigen Effekt zu erzielen.

Nicht selten zeigen die behandelnden Therapeuten den Patienten zusätzliche Übungen, welche sie problemlos zuhause durchführen können. Doch auch bei anderen Krankheitsbildern kann Physiotherapie zur Heilung oder Besserung beitragen. Menschen, welche unter neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose oder den Folgen eines Schlaganfalls leiden, können die Behandlungen nutzen, um Teile ihrer Beweglichkeit und somit Eigenständigkeit wiederherzustellen oder zu erhalten.

Anzeige