Ergo- und Physiotherapie

Physiotherapie als wichtiger Baustein

Gruppentherapie. Foto: Centrovital
Gruppentherapie. Foto: Centrovital

lps/Cb. Eine ambulante Rehabilitation ist für solche Patientinnen und Patienten geeignet, die durch eine rezeptverordnete Behandlung keine weitere Besserung erfahren und wohnortnah intensiv weiterbehandelt werden möchten. Kostenträger für eine ambulante Rehabilitation bzw. anschließende Heilbehandlung können der Rentenversicherungsträger, eine gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherung oder die Bundeswehr sein.

Patienten im berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren erhalten in der Regel keine ambulante Rehabilitation, sondern eine sogenannte Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP). Ein Kostenvoranschlag der Therapieeinrichtung ist beim Kostenträger vorab einzureichen. Die ambulante Rehabilitation wird meist für 15 Tage bewilligt. Pro Tag liegt die Behandlungsdauer bei vier bis sechs Stunden. Am ersten Tag wird ein medizinischer Behandlungsplan aufgestellt. Bausteine können sein: physio- oder ergotherapeutische Einzelbehandlung, Thermotherapie (Wärme oder Kälte). Elektrotherapie, Muskelaufbautraining mit Geräten oder ohne, Gruppentherapie (ggf. auch im Wasser). Die Maßnahme wird auch psychologisch begleitet. Optional gibt es Beratungen in sozialrechtlichen und ernährungstechnischen Fragen. Das Genesungsprogramm wird ganzheitlich von qualifizierten Therapeutinnen und Therapeuten betreut. Massagen können einen wichtigen Beitrag in der Rehabilitation leisten. Sie gelten als eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Durch sanften Druck und kreisende Bewegungen werden die schmerzenden Körperbereiche massiert. Dafür gibt es verschiedene Techniken.


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