Fenster und Türen

Es dem Einbrecher schwer machen

Einbruchsichere Türen

Einfache Türschlösser halten Einbrecher nur selten ab.Symbolbild
Einfache Türschlösser halten Einbrecher nur selten ab. Symbolbild

lps/Bi. Die Zahl an Einbrüchen in Wohnungen und Privathäuser ist seit 2015 stetig angestiegen, was zu einer großen Verunsicherung bei vielen führt. Vor allem die Eingangstür steht dabei im Fokus. Das Herz einer jeden Tür ist das Türschloss. Dieses sollte stets mindestens der Sicherheitsstufe 4 entsprechen, also einbruchshemmend sein.

Schlösser mit Mehrfachverriegelung werden in der Regel ab Klasse 3 empfohlen, im Idealfall weisen sie sogar einen Angriffswiderstand der Klasse 2 auf, was bedeutet, dass sie bohrsicher sind. Um sicherzustellen, dass keine Nachschlüssel angefertigt werden können, empfehlen sich Schließzylinder mit Sicherungskarte. Zudem ist ein zusätzlicher Schutzbelag ratsam, welcher den Schließzylinder eng umschließt und von innen stabil verschraubt ist. Dieser schützt somit den Profilzylinder und das Einsteckschloss.

Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sind Querriegelschlösser. In diesem Fall ist ein weiteres Nachrüsten in der Regel nicht nötig. Wichtig dabei ist, dass der Schließkasten fest im Mauerwerk verankert ist und der Zylinder durch eine Schutzrosette, idealerweise mit einer zusätzlichen Zylinderabdeckung, geschützt wird. Angebracht wird das Querriegelschloss etwa 30 Zentimeter unterhalb des Hauptschlosses, da die meisten Angriffe diesem Türbereich gelten. Nicht zu unterschätzen ist auch die Stabilität des Türrahmens. Ist dieser instabil und nicht fest mit dem Mauerwerk verbunden, lässt er sich leicht aufhebeln.

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