Gesundheit

Shakes, Riegel und Co.

Was ist dran am Eiweißhype?

Eiweißshakes sind eine Möglichkeit, den Proteinbedarf durch regelmäßiges Training zu decken. Bildquelle: Pexels

lps/LK. Eiweiße gehören neben Kohlenhydraten und Fetten zu den wichtigen Grundbausteinen der menschlichen Ernährung. Sie sind als Baustoffe für Zellen, Hormone, Enzyme oder Antikörper essentiell und dienen außerdem als Energielieferanten. Erwachsene zwischen 19 und 65 Jahren benötigen pro Tag etwa 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm ihres Körpergewichtes. Für Personen über 65 schätzt man die Zufuhr mit einem Gramm pro Kilogramm Körpergewicht sogar etwas höher ein. So beschreibt es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Nichtsdestotrotz ist die empfohlene Eiweißzufuhr stark von der Aktivität und körperlichen Belastung der jeweiligen Person abhängig. Der Bedarf kann, je nach Intensität, auf 1,4 bis 1,6 Gramm steigen. Das führt dazu, dass sowohl Freizeit- als auch Profisportler zum Muskelaufbau auf Eiweißpräparate zurückgreifen. Doch viel hilft nicht unbedingt viel, denn der Körper kann nur eine bestimmte Menge Eiweiß aufnehmen. Viel wichtiger ist das Zusammenspiel aus regelmäßigem Training und Ernährung, anstatt die Eiweißzufuhr allein. Ausdauerathleten haben hingegen einen überraschend hohen Proteinverbrauch, da sie diese während der langen Trainingseinheiten verstoffwechseln, sobald die Kohlenhydratspeicher leer sind. Das zeigt erneut, wie individuell das Zusammenspiel aus Leistung und Nährstoffen ist. Im Allgemeinen gilt, dass die Eiweißmenge bei einer abwechslungsreichen Ernährung gut über die Mahlzeiten gedeckt werden kann, bieten doch zahlreiche Lebensmittel von Natur aus einen hohen Proteingehalt. Wer gezielt Leistungen erreichen will, vielleicht sogar im Profisport tätig ist, kann durch eine Supplementierung seinen Körper allerdings unterstützen. In jedem Fall bieten Riegel, Shakes und Co. eine einfache Möglichkeit, den Eiweißspeicher rasch wieder aufzufüllen.


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