Golf Trendsportart

Geht gar nicht

Benimmregeln für Golfer

Geht gar nicht
Kurz vor dem Abschlag. Foto: rgz/thx

lps/djd. Noch mehr als in anderen Sportarten gibt es beim Golf Benimmregeln auf dem Platz. Rücksichtnahme, Respekt und Höflichkeit - zusammengefasst in der sogenannten Etikette - sollen für Fairplay und Sicherheit sorgen. Die Etikette fängt aber bereits an bei Äußerlichkeiten: Dazu zählt noch immer, dass keine Jeans, Jogginghosen oder T-Shirts auf dem Golfplatz getragen werden.

Eine andere Selbstverständlichkeit ist die Mitnahme einer sogenannten Pitchgabel: Damit werden Löcher repariert, die durch das Aufschlagen des Balles entstanden sind, sonst bekommt das Grün schnell irreparable Schäden. Und ebenso obligatorisch ist es, dass der „Score“ - also das Ergebnis des Spielers - korrekt notiert wird, Mogeln ist beim Golfen tabu. Wenn jemand von einem abgeschlagenen Ball getroffen werden könnte, muss der Spieler laut „Fore“ rufen und damit die andere Person vor dem kleinen, aber sehr harten Spielgerät warnen. Auf keinen Fall sollte man nach einem Ball schlagen, wenn sich Mitspieler innerhalb der Schlaglänge befinden. Konzentriert sich ein Spieler auf seinen Schlag, wird er nicht durch Unterhaltungen oder Bewegungen anderer Spieler gestört, man tritt auch nicht in die Puttlinie des Mitspielers. Die Nutzung von Smartphones auf dem Platz ist ein weiteres No-go. Der Spieler, der das letzte Loch gewonnen hat, darf am nächsten Abschlag als erster abschlagen. Dagegen puttet immer derjenige zuerst, dessen Ball am weitesten vom Loch entfernt liegt. Zudem verlässt man das Grün nicht, bevor der letzte Mitspieler eingelocht hat. Nach einem Schlag aus dem Bunker kommt die Harke zum Einsatz, um die Spuren zu beseitigen. Geht ein Ball verloren und ist die Suche einige Minuten erfolglos, geht es zurück zum letzten Ausgangspunkt plus Strafschlag - es wird also nicht dort weitergespielt, wo der Ball vermutlich verloren wurde.