Hilfe bei Unwetterschäden

Herausforderung Klimawandel

Hagelschäden am Haus sind nicht immer zu vermeiden. Die richtige Dämmung unter der Dacheindeckung kann aber Schlimmeres verhinde
Hagelschäden am Haus sind nicht immer zu vermeiden. Die richtige Dämmung unter der Dacheindeckung kann aber Schlimmeres verhindern. Foto: djd/puren/pusteflower9024 - stock.adobe.com

djd. Der Energiebedarf von Gebäuden liegt auf Platz 4 der Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland. Während laut Bundesumweltministerium die drei größten Emittenten - Energiewirtschaft, Industrie und Landwirtschaft - ihren Kohlendioxidausstoß im Jahr 2020 deutlich verringert haben, wurden die Klimaziele im Gebäudesektor nicht erreicht. In den privaten Haushalten war sogar eine leichte Steigerung der Emissionen zu konstatieren. Die Senkung des Heizbedarfs älterer Häuser durch eine bessere Gebäudedämmung ist ein wichtiger Stellhebel, wenn es um Maßnahmen gegen den Klimawandel und für den Klimaschutz geht.

Das Haus gegen die Folgen des Klimawandels wappnen

Wer aus finanziellen Gründen oder Umweltüberlegungen heraus eine Modernisierung seiner Gebäudehülle plant, sollte andere Klimawandel-Aspekte ebenfalls berücksichtigen. Wetterexperten beobachten eine Zunahme an extremen Wetterereignissen und Temperaturen, die auch für Hausbesitzer Folgen haben können. Starke Unwetter mit Hagel beispielsweise können die Dacheindeckung beschädigen. Wer auf robuste Hartschaum-Dämmstoffe aus Polyurethan setzt, kann sein Haus auch für einen solchen Fall gut vorbereiten. Plattenelemente etwa von puren, die auch starke Hagelschläge überstehen und auf der Oberseite mit einer Schutzschicht, einer sogenannten zweiten wasserführenden Ebene ausgestattet sind, verhindern selbst bei gebrochenen Ziegeln, dass Wasser in die Dachkonstruktion eindringen kann. So muss im schlimmsten Fall nur ein Teil der Dacheindeckung ausgetauscht werden, es kommt aber nicht zu Feuchteschäden.

Hitzeschutz statt ­Klimatisierung

Guten Schutz bietet eine Hochleistungsdämmung auch bei länger andauernden Hitzeperioden, wie sie in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen sind. Wenn sich die Räume weniger aufheizen, hebt das die Wohnqualität. Unter www.puren.com/bau/bauherren-wissen gibt es mehr Infos dazu und einen kostenlosen Bauherren-Ratgeber zum Download. Zugleich entlastet ein besserer Wärmeschutz Klimaanlagen oder macht sie komplett überflüssig - ein weiterer Vorteil für den Energieverbrauch und den Schutz des Klimas.

Aktiver Klimaschutz wird finanziell belohnt

Wer sein Gebäude besser dämmt als es der Gesetzgeber für Neubau und Modernisierung vorschreibt, kann den Staat an den Kosten beteiligen. Denn im Rahmen der Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele gibt es direkte Förderungen oder Steuersparmöglichkeiten. Über die Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung (ESanMV) können die Kosten steuerlich geltend gemacht werden, über die KfW Förderbank stehen zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse zur Verfügung.

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