Hochzeit

Standesamtlich heiraten

Die „rechtliche” Eheschließung

Eine standesamtliche Hochzeit ist rechtskräftig. Symbolbild

lps/AM. Die Entscheidung ist gefallen: Man möchte heiraten und auch rechtlich miteinander verbunden sein. In Deutschland ist hierfür der Gang zum Standesamt ein Muss, denn nur eine standesamtliche Trauung sorgt für eine gesetzlich gültige Ehe. Viele Paare ergänzen dieses recht formale Prozedere mit einer kirchlichen Zeremonie. Bei der standesamtlichen Hochzeit geben sich Braut und Bräutigam vor dem Standesbeamten das Ja-Wort, leisten ihre Unterschriften und sind anschließend vor dem Gesetz als Ehepaar anerkannt. Während eine kirchliche Trauung mit vielen Gästen gefeiert wird, wird die Eheschließung beim Standesamt oft nur im kleinen Familienkreis abgehalten. Bevor man sich allerdings das standesamtliche Ja-Wort geben kann, sind einige bürokratische Angelegenheiten zu erledigen. Zunächst muss die Trauung beim zuständigen Standesamt angemeldet werden. Hierbei ist eines der Standesämter zu wählen, bei dem einer der zukünftigen Ehepartner seinen Wohnsitz hat. Wohnt man in zwei verschiedenen Städten, muss man entscheiden, bei welchem Standesamt man heiraten möchte und muss die gewünschte Trauung dort anmelden. Grundsätzlich sollten beide Partner bei der Anmeldung zugegen sein, ist einer verhindert, benötigt man eine Vollmacht des anderen. Die Anmeldung darf frühestens sechs Monate vor dem gewünschten Termin stattfinden und ist mit der Einreichung diverser Dokumente verbunden. Hierzu gehören: Gültiger Personalausweis oder Reisepass, amtliche Meldebescheinigung der Meldebehörde und eine beglaubigte Abschrift der Geburtsurkunde. Diese drei Dokumente sind für die standesamtliche Trauung unerlässlich. Die Kosten belaufen sich auf etwa 150 Euro und die Trauung dauert circa 30 Minuten. Pure Romantik ist diese Trauung zwar nicht, aber nur nach diesem Termin ist man wirklich Mann und Frau.