Innenausbau

Das Fundament der Gemütlichkeit

Das Fundament der Gemütlichkeit
Auch im Badezimmer ist Parkett ein echter Hingucker. Foto: vdp/Hain Natur-Böden GmbH

vdp/fs. Immer mehr Menschen investieren in Coronazeiten in ein schönes Zuhause. „Cocooning“ ist der Trend der Stunde. Als Basis für ein behagliches Daheim kann ein Parkettboden durch seine Wärme und Naturnähe entschieden dazu beitragen, in den eigenen vier Wänden Ruhe und Geborgenheit zu finden. Warum der Naturboden sich für alle Räume anbietet und mit welchen Tipps er selbst im Badezimmer für ein warmes Gefühl unter den Füßen sorgt, weiß der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmid.

Hartnäckig hält sich der Glaube, Parkett als hochwertiger Bodenbelag sei nur etwas für das Wohnzimmer. Dabei kann der Naturboden auch im Schlaf- oder Kinderzimmer punkten. „Damit das Parkett größeren Gegenständen wie dem Bett oder schweren Kleiderschrank mühelos standhält, empfiehlt sich eher relativ hartes Holz für einen Parkettboden im Schlafzimmer: zum Beispiel Eiche oder Esche“, so Parkettexperte Schmid. Neben der beliebten Landhausdiele bietet sich auch kleiner dimensioniertes Parkett an, Schiffsboden-, Stab-, oder Mosaikparkett beispielsweise. Aufgrund ihrer individuellen Maserungen und natürlichen Holzfärbungen sorgen diese für eine besonders ansprechende Raumwirkung. Ein weiterer Pluspunkt ist das wohngesunde Raumklima: „Allergiker können frei durchatmen, da ein Parkettboden den Allergien auslösenden Hausstaubmilben keinen Unterschlupf bietet“, weiß Schmid. Auch preislich wissen diese Parkettsorten zu überzeugen.

Ein Holzboden im Badezimmer?

Neben dem Wohn- und Schlafzimmer kann Parkett darüber hinaus auch im Badezimmer verlegt werden. „Wichtig ist hierbei, eine Parkettsorte zu wählen, die auch bei Wasserkontakt nur sehr wenig quillt“, so der vdp-Vorsitzende. „Besonders geeignet ist beispielsweise Eiche, Räuchereiche oder gedämpfte Eiche.“ Neben dem passenden Parkettholz ist darauf zu achten, die richtige Oberflächenbehandlung nicht zu vergessen. Für den passenden Schutz im Nassbereich bietet sich Öl oder Hartwachs-Öl an. Damit ist sichergestellt, dass der Holzboden über feuchtigkeitsabweisende Eigenschaften verfügt, atmungsaktiv ist und die Feuchtigkeit ihm nichts anhaben kann. Um für alle Anforderungen im Nassbereich gewappnet zu sein, denn zu viel Luftfeuchtigkeit verträgt auch das beste Holz nicht, sollte man regelmäßig und intensiv lüften. So, wie in anderen Räumen zu Hause natürlich auch. Stehende Wasserpfützen empfiehlt sich, sofort aufzuwischen. „Beachtet man diese Tipps, kann man sorgenlos und entspannt den warmen und natürlichen Bodenbelag in allen Räumen des gemütlichen Eigenheims genießen“, betont Schmid abschließend.

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