Kfz-Frühling

SMART-Repair

SMART-Repair
Dellen im Blech, wie sie beispielsweise bei einem Hagelschaden entstehen, oder unschöne Kratzer, können oftmals durch SMART-Repair instand gesetzt werden. Symbolbild

lps/DGD. Eine Beule oder ein Kratzer an einem sonst makellosen Auto ist wie ein Rotweinfleck auf einem weißen Hemd. Die meisten nehmen das störende Element dennoch notgedrungen hin, da eine konventionelle Reparatur häufig unverhältnismäßig teuer ist. Die Ursache für die hohen Kosten ist, dass selbst bei kleinen Schäden komplette Bauteile ausgebessert werden müssen. Doch das stimmt zum Glück nicht ganz.

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Es gibt so genannte SMART-Repair Werkstätten, die eine günstige Alternative zur herkömmlichen Instandsetzung bieten. Die Bezeichnung SMART ist doppeldeutig. Es ist ein Akronym für die englische Bezeichnung für das Reparaturverfahren von kleinen bis mittelgroßen Schäden am Fahrzeug. Außerdem bedeutet es übersetzt so viel wie klug und elegant. Repariert werden können dabei nicht nur Blech- und Lackschäden, sondern sogar Teile im Fahrzeuginnenraum, wie Polster oder Armaturenbretter. Die einzige Voraussetzung ist, dass sich der Schaden nur auf ein kleines Areal beschränkt. Die beschädigten Teile werden nicht ausgebaut oder ausgetauscht, sondern nur punktuell repariert, weshalb das Verfahren im Vergleich zu normalen Reparaturen sehr kostensparend ist. Dellen werden beispielsweise mit Druckwerkzeugen ausgebeult und Kratzer können mit einer speziellen Airbrush-Technik beseitigt werden. Dennoch muss man von Fall zu Fall entscheiden, welche Technik sinnvoller ist.

Es gibt gewisse Farben, bei denen ein punktuelles Ausbessern nicht anzuraten ist, da die Übergänge zu auffällig sind. Das ist beispielsweise bei Silber- und Blautönen der Fall, weshalb dort eine großflächige Lackierung zu bevorzugen ist.