Kfz-Innung

Kfz-Gewerbe stellt mehr neue Auszubildende ein

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Grafik: Innung
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pm. Das Kfz-Gewerbe hat im vergangenen Jahr bundesweit 3,2 Prozent mehr Auszubildende eingestellt als im Jahr 2016.

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Im gesamten dualen Ausbildungsbereich gab es laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) einen Zuwachs von 0,58 Prozent auf 523 290 Ausbildungsverträge im Vergleich zum Jahr 2016 (520 272).

Den Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker wählten 22 221 junge Menschen und damit 3,55 Prozent mehr als im Jahr 2016 (21 459). Automobilkaufmann oder -frau wollen 5 292 Azubis werden, das sind 3,16 Prozent mehr als in 2016 (5 130). Auch die Zahl der angehenden Fahrzeuglackierer liegt mit 2322 um 0,26 Prozent leicht über dem Wert des Jahres 2016 (2 316).

„Die Autoberufe Kfz-Mechatroniker/in und Automobilkaufmann/-frau verzeichnen nun bereits im vierten Jahr in Folge steigende Ausbildungszahlen, diese Entwicklung bestätigt die hohe Attraktivität und Zukunftsfähigkeit einer Ausbildung im Kfz-Gewerbe „, betont Jens Schmitt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen. Diese positiven Tendenzen lassen sich auch im Bezirk der Kfz-Innung Nürtingen-Kirchheim unter Teck seit mehreren Jahren feststellen: So starteten seit 2016 jedes Jahr mehr als 100 junge Menschen ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bzw. zur Kfz-Mechatronikerin.

Die Zahlen bewegen sich auf einem konstant hohen Niveau: 2016 begannen 103 Auszubildende, 2017 waren es 104 und mit dem neuen Schul- und Ausbildungsjahr September 2018 werden wiederum mehr als 100 Personen ihre Ausbildung beginnen. Dies freut auch Karl Boßler, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Nürtingen-Kirchheim unter Teck: „Mit dem Ausbildungsschwerpunkt Kfz-Technik an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Nürtingen haben junge Menschen gute Bedingungen, um wohnort- und betriebsnah ihre Ausbildung absolvieren zu können. Dies belegen auch die Anmeldezahlen. Und nach der Ausbildung stehen die Wege in verschiedene Richtungen offen, ganz nach den Wünschen und Neigungen der Junggesellen und Junggesellinnen. Unserer Innung ist das Thema Aus- und Weiterbildung eine Herzensangelegenheit, da wir nur dadurch die Zukunft der Betriebe, aber auch jedes Einzelnen sowie der regionalen Wirtschaft sichern.“