Konfirmation und Kommunion

Brauchtümer der Kommunion

lpa/DGD. Die Kommunion ist ein sehr traditionelles und symbolreiches Fest, in dem zahlreiche Brauchtümer verankert sind. Dementsprechend festlich sollen die Kinder gekleidet sein. Üblich sind weiße Kleider für die Mädchen und dunkle Anzüge für die Jungen. Um aber keine Kleidung zu kaufen, die die Kinder nur einmal tragen, gibt es vielerorts Basare, auf denen komplette Festtagsgarderoben günstig erworben werden können. Nach dem Anlass kann man die Kleidung dort auch einfach wieder verkaufen oder in Kommission geben. Mittlerweile kommt es auch immer mehr in Mode, die Kinder in einheitliche Gewänder oder Kutten zu kleiden. Durch die Schlichtheit der Kleidung wird verhindert, dass durch pompösen Schmuck von dem eigentlichen Sinn des Festes abgelenkt wird. Und damit tut man doppelt Gutes. Das Geld, das dabei gespart wird, kann stattdessen für einen guten Zweck gespendet werden. Außerdem erinnern diese schlichten Gewänder durch ihre Ähnlichkeit zu den Taufkleidern an den engen Zusammenhang der beiden Sakramente. Im Laufe der Zeremonie werden die Kerzen der Kommunionkinder an der Osterkerze angezündet. In manchen Gemeinden werden dazu die Taufkerzen verwendet. Andernorts werden Kommunionkerzen von den Kindern im Rahmen der Vorbereitungen selbst gestaltet.


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