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Wie die heilenden Kräfte des Moores wirken

Moorbäder oder „schwarze Gold“

Moorbäder können bei verschiedenen Leiden Linderung verschaffen. Foto: AOK-Mediendienst

lps/Jv. Das Moor wird in manchen Regionen als das „schwarze Gold“ bezeichnet. Mit dem Moor werden viele gesundheitsfördernde Wirkweisen in Verbindung gebracht. Eine Moorbehandlung soll unter anderem bei bestimmten Hautkrankheiten, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Durchblutungsstörungen, bei verschiedenen hormonellen Störungen und nach Verletzungen sowie operativen Eingriffen hilfreich sein. Ferner scheinen die Behandlungen antientzündlich zu wirken und für eine bessere Entspannung zu sorgen. Anwendungen mit Moor und Schlamm existieren in verschiedenen Varianten. Als Moorbäder, Moorpackungen oder Trinkkuren können sie Linderung verschaffen und zur Prävention dienen. Im Allgemeinen wird Torf mit Wasser vermengt und mit Wärme kombiniert. Ähnlich wie bei einem Fieber steigt die Körpertemperatur je nach Anwendung auf achtunddreißig bis vierzig Grad Celsius. Mediziner raten dazu, vor der Anwendung die Rücksprache mit dem Hausarzt zu suchen. So sind die Behandlungen beispielsweise nur für Rheumapatienten ohne akute Entzündungen im Körper empfehlenswert. Patienten mit einem Rheuma-Schub, Tumor, mit aktivierter Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten gemäß dem Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten die Wärmebehandlung nicht in Anspruch nehmen. Im Rahmen eines Reha-Aufenthaltes oder einer Wellness-Kur in einem Moorheilbad können Moorbäder nach medizinischer Abklärung vollumfänglich genossen werden.