Ortsvorstellung Bissingen

Ein Tag in Bissingen und Ochsenwang

TB. Bissingen hat dieses Jahr einen triftigen Grund zu feiern. Denn der Ort kann auf stolze 1250 Jahre Dorfgeschichte zurückblicken und erfreut sich bis heute einer gelungenen Entwicklung. Grund genug mit unserem Format „Ein Tag in Bissingen“ hier mal wieder Station zu machen. Bissingen mit seinem Teilort Ochsenwang hat heute rund 3 450 Einwohner, die sowohl auf als auch am Fuße der Schwäbischen Alb ihre Heimat gefunden haben. Für all seine Bürger bietet die Gemeinde, zwischen Breitenstein und der Burg Teck eingebettet, zahlreiche Angebote.
Durch den intensiven Ausbau der Betreuungsangebote im Kindergarten- und Schulbereich wird es ermöglicht, Arbeit und Familie so optimal wie möglich zu vereinbaren. Auch die kulturelle Vielfalt hat einen hohen Stellenwert und so wundert es nicht, dass die Bissinger Hobbykünstlerausstellung weit bekannt ist. Die Landschaft im Biosphärengebiet lädt zur Erholung beim Wandern, Radfahren oder einfach zum Spazierengehen ein. Der Ort eignet sich aber auch perfekt für erlebnisreiche Touren von der ehemaligen Heimat Eduard Mörikes bis zum Randecker Maar, dem bekannten Krater des Schwäbischen Vulkans.
Und durch den neuen Rad- und Wanderbus schafft man den Albaufstieg auch ganz bequem mit oder ohne Fahrrad. Durch die positive wirtschaftliche Entwicklung der Vergangenheit und Bissingens guter Anbindung als Gewerbestandort sind zudem zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe etabliert, die Leben und Arbeiten direkt im Ort ermöglichen. Dieser positive Trend soll auch weiter fortgesetzt werden.
Gleich zu Beginn des Jubiläumsjahrs ist Bissingens Bürgermeister Marcel Musolf mit einem Traumergebnis wiedergewählt worden. Aber von „Ausruhen“ ist im gesamten Ort deshalb noch lange nichts zu spüren. Ob Einrichtung eines Naturkindergartens, große Straßenbauprojekte, Naturschutzaktivitäten, der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit Hausarztpraxis und Apotheke oder die anstehende Errichtung zahlreicher barrierefreier Wohnungen, so stehen an vielen Stellen im Ort neue Themen an, die die Gemeinde voranbringen und die Lebensqualität hoch halten. Auch die Vorbereitungen für das große Festwochenende vom 19. bis 21. Juli laufen auf Hochtouren. Mit Partyabend, Jubiläumsshow, Festzug und Kinderfest wird an diesen Tagen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Dies wäre ohne die umtriebige Vereinsgemeinschaft nicht möglich gewesen. Diese Aktivität soll sich auch an vielen Stellen in „unserem Tag in Bissingen“ zeigen.

 

1.30 Uhr
Vertretung in Bissingen
Marion Kölsch ist nicht regelmäßig in Bissingen unterwegs, denn sie hat zwei Stammbezirke auf dem Dettinger Guckenrain. Sollte jedoch eine Austrägerin in Bissingen krank sein, dann springt sie als Vertretung ein. „Dann klingelt der Wecker noch früher, nämlich um 1.30 Uhr“, sagt Kölsch. Einen Bezirk schafft sie in einer bis eineinhalb Stunden. An eine Begegnung der besonderen Art kann sie sich noch gut erinnern, als ihr auf der Hauptstraße von Bissingen morgens um vier einmal freilaufende Pferde entgegenkamen. Spätestens um sechs hat sie ihre Abonnenten mit der druckfrischen Ausgabe des Teckboten versorgt – mit oder ohne Vertretung.

01.30 Uhr OV Bissingen Austrägerin

9 Uhr
Generalprobe
für das Frühlingsfest
Gerade findet die Generalprobe für das am Nachmittag stattfindende Frühlingsfest im Kindergarten Teckstraße statt. Die Kinder singen Lieder, führen Tänze auf und sagen Sprüche aus dem „Singen-Bewegen-Sprechen“-Programm auf – passend zum Frühling, der sich an diesem Tag mit Sonnenschein und milden Temperaturen von seiner besten Seite zeigte. Bereits am Morgen sind alle Kinder voller Vorfreude und hochkonzentriert – am Nachmittag folgte dann der Auftritt: „Vor allem der Gesang war vor den vielen Zuschauern besonders fröhlich, laut und deutlich“, freute sich die Leiterin der Einrichtung, Marina Nestler. „Die Eltern haben die Vorstellung mit viel Beifall honoriert und lobten besonders die Merkfähigkeit beim Aufsagen der umfangreichen Frühlingsgedichte.“ Nach der Aufführung durften sich alle am Büfett bedienen, welches von den Eltern mit vielfältigen Leckereien bestückt wurde. Für die Kinder gab es Spielstationen, die von den Elternvertretern vorbereitet und betreut wurden. „Hier im Kindergarten Teckstraße arbeiten wir gruppenbezogen mit gruppenübergreifenden Aktivitäten und Projekten“, so Marina Nestler. Zwei Gruppen sind altersgemischt von zwei bis sechs Jahren und bieten Regelbetreuung oder verlängerte Öffnungszeit (VÖ) an. In der dritten Gruppe wird Ganztagesbetreuung an drei Tagen von 7 bis 17 Uhr und an zwei Tagen von 7 bis 13 Uhr für Drei- bis Sechsjährige angeboten.

9 Uhr OV Bissingen Kindergarten

9.30 Uhr
Die hölzerne Kuh für den Kunst- und Aktionspfad
Winfried Tränkner studierte von 1979 bis 1982 Bildhauerei an der Freien Kunstschule in Nürtingen. Seit 1982 arbeitet er als freier Bildhauer. Hier arbeitet er mit Yannick Kling, Schüler der Ziegelhütte,und einem Helfer an der Kuh aus Eichenholz. Eine in diesem Moment sehr wackelige Angelegenheit, sind doch die Beine der Kuh noch nicht fixiert. Die Kuh soll beim Kunst- und Aktionspfad am Randecker Maar auf den Hof gestellt werden und dort ihren dauerhaften Platz finden. „Es wird eine „bespielbare“ Kuh, also eine zum Anfassen, Klettern, und Spielen“, erklärt Tränkner. Da ist noch eine Menge zu tun bis zum 29. Juni – dann wird der dritte Kunst- und Aktionspfad eröffnet. Im Sommer werden wieder tolle Kunstwerke mit der zauberhaften Natur des Randecker Maars verschmelzen und für eine einzigartige Atmosphäre sorgen. Umrahmt wird der KuAP einmal mehr mit einem charmanten Festivalprogramm, Mitmachaktionen und leckerer Bewirtung.
Alle Infos findet man unter www.jugendhilfe-ziegelhuette.de/kunst-und-aktionspfad/kuap-2019-das-aktuelle-programm. Die Ziegelhütte ist eine vollstationäre Jugendhilfeeinrichtung im Ortsteil Ochsenwang und betreut Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren in Schule, Wohngruppen und praktischen Bereichen wie Landwirtschaft, Schreinerei, Kreativwerkstatt oder Backhaus. Zwei Außenwohngruppen in Kirchheim, das Betreute Jugendwohnen und die ambulanten Hilfen runden das Angebot ab.

9.30 Uhr Ochsenwang Ziegelhütte

9.45 Uhr
Nachbarschaftshilfe
ist vor Ort
Wenn die netten Damen von der Nachbarschaftshilfe kommen, dann ist die Freude groß. Die Nachbarschaftshilfe ist ein sozialer Dienst vor Ort, der besonderen Wert auf individuelle und ganzheitliche Betreuung legt. Träger der Einrichtung ist die Gemeinde Bissingen – und das bereits seit 1988. Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern schnelle Hilfe in Notsituationen anzubieten. Das Angebot „Betreutes Wohnen zu Hause“ bietet älteren Menschen die Möglichkeit, so lange wie möglich ihre Selbstständigkeit zu Hause zu erhalten. „Unsere Nachbarschaftshilfe bezeichnet sich als flexiblen sozialen Dienst vor Ort, der besonderen Wert auf eine individuelle, ganzheitliche Betreuung legt“, erklärt Inken Thiel. Die Nachbarschaftshilfe entlaste aber auch pflegende Angehörige. „Wer Fragen hat oder Hilfe benötigt, den beraten wir gerne bei einem kostenlosen Erstbesuch zu Hause“, erklärt Inken Thiel. Oder man nutze die Sprechstunde im Rathaus an jedem ersten Montag im Monat von 9 bis 11 Uhr in Zimmer 0.6. Alle Infos über das gesamte Leistungsspektrum findet man auch online unter www.bissingen-teck.de/Start/Gemeindeinfo/Nachbarschaftshilfe.html.

09.45 OV Bissingen Nachbarschaftshilfe

10 Uhr
Start frei zur
22. Bissinger Meile
Die Bissinger Meile findet dieses Jahr am Sonntag, 23. Juni, statt. Die 22. Auflage des legendären 1,6 Kilometer langen Bergzeitfahrens am Dachsbühl startet um 10 Uhr am Radweg Kirchheim-Neidlingen. Die Veranstalter der Abteilung Alpin- und Radsport vom TV Bissingen freuen sich auch dieses Jahr wieder auf viele HobbyfahrerInnen, die diese Strecke mit Spaß bis 15 Uhr bewältigen können. Die Anmeldung erfolgt direkt am Start. Die Startgebühr beträgt drei Euro. Die Siegerehrung wird um 17 Uhr stattfinden. Und wie gewohnt ist für das leibliche Wohl gesorgt – neben Getränken gibt es auch Kaffee und Kuchen und jede Menge Spaß, auch wenn es für die Teilnehmer am Schluss des Bergzeitfahrens zumindest kurzzeitig anstrengend wird:
Am 3. Juni letzten Jahres gingen rund 150 Sportler bei herrlichen Wetterbedingungen an den Start, um die nahezu 100 Höhenmeter in Meilendistanz zu bezwingen. Tagesschnellster war der Kirchheimer Andreas Miller mit 2:50 Minuten und bei den Frauen Claudia Haug aus Kirchheim mit 4:10 Minuten. Ältester Starter mit Mitte Achtzig war Walter Hummel aus Dettingen, der per E-Bike in 5:20 Minuten das Ziel erreichte. Jüngster im Feld war der damals zweijährige Danny Heigele mit dem Laufrad.

10 Uhr OV Bissinger Meile

10.30 Uhr
Die Erde
zusammenschweißen
Ernst Pangerl ist Hobbykünstler mit Leib und Seele. Der ehemalige Leiter des Bissinger Bauhofs sammelt Altmetall und Schrott, zum Beispiel Abfälle von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten oder altes Küchenzubehör und gestaltet daraus die unterschiedlichsten Skulpturen. Seine neueste Kreation ist groß und rund und sinnbildlich für ein Thema, welches uns alle angeht: Es ist unsere Weltkugel, unsere Heimat, unsere Erde. Das Grundgerüst bilden ehemalige Metallreifen eines Drei-Meter-Fasses, das einst in Neidlingen in einem Garten stand. Die Konturen der Kontinente hat seine Ehefrau Marianne aufgezeichnet. Sie wurden dann mit Sechs-Millimeter-Eisen umrandet. Jetzt werden sie „mit alle megliche Sacha, die da em Keller so romfahred“ aufgefüllt. Der Nachbar hat für den Kontinent Nordamerika gleich einen Eimer altes Werkzeug spendiert. Auch Bissingen wurde verewigt – in Form einer (unechten) Goldmedaille. Von dort geht es dann mit dem Anhänger hinauf nach Ochsenwang, um Teil des Kunst- und Aktionspfades 2019 bei der Ziegelhütte zu werden. Nach der Arbeit steht für beide dann das Vergnügen an: Sie werden mit ihren Rädern und drei Freunden nach Schottland fliegen, um dann von den Highlands zurück nach Bissingen zu radeln- ganz allein mit Muskelkraft. Der Erfinder der Bissinger Meile hat dafür fünfeinhalb Wochen einkalkuliert, „sodass wir zum Mitfeiern des 1250-Jahre-Jubiläums rechtzeitig wieder da sind“. Die Reise ist dann immer noch kürzer, als ihn die Erschaffung dieser imposanten Erdkugel in Anspruch genommen hat.

10.30 OV Bissingen Pangerl

10.45 Uhr
Arbeiten mit Speckstein
Im Rahmen eines siebenwöchigen Projektes Schrift-Farbe-Skulptur arbeiten drei Jugendliche der Ziegelhütte in Ochsenwang eine Woche lang mit Speckstein unter Anleitung von Jens-Peter Wagler, Leiter der Kreativwerkstatt: Speckstein ist ein sehr leicht zu bearbeitendes Gestein und perfekt geeignet zum Schnitzen. Die glänzende Oberfläche verleiht dem Mineral seinen Namen. Das Berühren des glatten Steines, die Haptik und das Schnitzen haben eine beruhigende Wirkung auf den Schnitzer. Dieser muss im Umgang mit Speckstein gefühlvoll vorgehen, da der Stein sonst schnell kaputt gehen kann. Das Bearbeiten von Speckstein ist für nervöse und ungeduldige Menschen daher eine kleine Herausforderung. Doch diese bringt ungemein viel Spaß und Freude – vor allem dann, wenn man am Ende eine glänzende Specksteinfigur in den Händen hält. Der Workshop ist in einer der sieben Wochen auch für Menschen aus der Umgebung, die mitmachen wollen, geöffnet, was auf große Resonanz traf. Die Resultate wird man im Sommer im Schulhaus der Jugendhilfeeinrichtung bestaunen können.

10.45 Uhr Ochsenwang Ziegelhütte

11 Uhr
Einweihung des Insekten­hotels im Schulgarten
Die Kinder der vierten Klasse haben in den letzten Wochen mit Sachspenden und mit der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein auf dem Gelände zwischen Schule und Kindergarten einen Blühstreifen ausgehoben, aufbereitet und dort einjährige, insektenfreundliche Blühpflanzen eingesät. In einem zweiten Schritt haben sie aus Naturmaterialien, Schubladen vom Bissinger Sperrmüll und weiteren Materialspenden ein großes Insektenhotel gebaut. „Das gemeinsame Planen, Sägen, Schrauben und Hämmern fand mit Unterstützung zweier Mütter statt und machte uns allen riesigen Spaß – umso mehr, als wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden waren“, erklärt Klassenlehrer Martin Wetzel im Namen seiner SchülerInnen. Das Bauhof-Team um Uli Pangerl verschaffte dem Insektenhotel einen stabilen und standfesten Unterbau, sodass das Insektenhotel nun eröffnete und auf summende Gäste wartet. „Der Gedanke, dieses kleine Areal weiter zu einem naturnahen Refugium für Insekten und andere Kleinlebewesen auszubauen, wird uns auch ins nächste Schuljahr hinein begleiten“, erklärt Wetzel. „Nun beobachten wir gespannt, ob unser Angebot von den sechsbeinigen Fliegern und Krabblern auch genutzt wird.“

11 OV Bissingen Schule Insektenhotel

11.15 Uhr
Ehrung für die Pausenengel
Das neue Sozialprojekt „Pausenengel“ dient der Streitvermeidung und Gewaltprävention auf dem Pausenhof der Bissinger Grundschule. „Die Aufgabe der „Pausenengel“ ist es, anderen Kindern bei kleineren Problemen in den Pausen zu helfen oder die Pausenaufsicht zu informieren, wenn ein Kind Hilfe braucht“, erklärt Schulsozialarbeiterin Katharina Lude-Gärtner. Das Hauptziel sei es, für alle Schülerinnen und Schüler eine entspannte und friedliche Atmosphäre auf dem Pausenhof zu schaffen. Schülerinnen und Schüler aus Klasse 3 und Klasse 4 hatten sich für die Ausbildung zum „Pausenengel“ beworben. Die theoretische Ausbildung erstreckte sich über einen Zeitraum von sechs Wochen. Im Anschluss absolvierten die „Pausenengel“ ein dreiwöchiges Praktikum auf dem Pausenhof, bei dem sie einen Lehrer bei der Pausenaufsicht begleiten durften. Nach dem Abschluss der Ausbildung erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und wurden im Rahmen einer kleinen Feier geehrt. Das Projekt wurde in diesem Schuljahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt „Wir freuen uns schon sehr auf unsere „Pausenengel“, so Katharina Lude-Gärtner.

11.15  Uhr OV Bissingen Pausenengel

11.30 Uhr
Baumveredelung
mit Rudolf Thaler
Der „Roter Fresquin“ ist eine alte französische Apfelsorte, die aus der Normandie stammt. Sie wurde mit weiteren dortigen Sorten nach heftigem Frost, dem in Württemberg viele Apfelbäume zum Opfer gefallen waren, als bekannt frostbeständige Sorte ab etwa 1880 als Unterlagenbaum eingeführt. Die besagten Sorten gehören allesamt der Gruppe der „Bittersüßen Äpfel“ an, aus denen in der Normandie heute noch der Cidre gepresst wird. „Wir finden von denen heute in Bissingen nur noch einzelne, uralte Exemplare, die nicht veredelt wurden und die als Sorte selber wenigen bekannt sind“, erklärt Rudolf Thaler vom Obst- und Gartenbauverein Bissingen, den wir an diesem Morgen im Altsortenmuttergarten der Gemeinde Bissingen treffen, der sich oberhalb des Zieleinlaufes der Bissinger Meile befindet. Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt der Lokalen Agenda, das 2001 von der Gemeinde Bissingen, interessierter Bürgerschaft und dem Obst- und Gartenbauverein zum Erhalt alter Obstsorten angelegt wurde. „Nachdem von mir bereits im vergangenen Jahr ein Baum mit dem ‚Genereuse de Vitry‘ veredelt wurde, ist jetzt ‚Roter Fresquin‘ dran. Beide Sorten verbleiben somit zumindest vorerst Bissingen erhalten“, erklärt Thaler, der sich bewaffnet mit Messer und Gummiband der Veredelung widmet. „Die Edelreiser, die ich hier aufpropfe, wurden bereits im Winter geschnitten und eingelagert. Alle Schnittstellen werden mit speziellem Baumwachs versiegelt, um die Stelle bis zum gelungenen Verbund von Reis und Unterlage vor dem Austrocknen zu schützen“, so Thaler, der jetzt mit 75 Jahren langsam kürzer treten möchte.

11.30  OV Bissingen Baumveredelung

12.30 Uhr
Ruhe vor dem Sturm
im Rössle
2013 hat die Familie Banzhaf das Rössle erworben. Nachdem es eine Zeitlang verpachtet war, haben die beiden erfahrenen Gastronomen das Rössle wieder zu alter Stärke geführt. Das „Rössle“ im Herzen Ochsenwangs an der Hauptstraße blickt auf eine alte Tradition zurück. Bereits 1848 wurde es erstmals als Dorfschenke mit Brennerei erwähnt. Jetzt am Sonntagmittag kurz nach zwölf ist die Ruhe vor dem Sturm. Wolfgang Banzhaf steht am Tresen und lacht: „Gleich geht’s los, dann kommen die Wanderer und Ausflügler, die Motorradfahrer, die Durstigen und Hungrigen.“ Und die bekommen einen Most oder ein Bier oder andere Durstlöscher, während Sylvia Banzhaf mit frischen, leckeren und typisch schwäbischen Speisen und Getränken die schwäbische Tradition fortführt. Unter der Woche sind es Wandergruppen oder Hotelgäste, die die regionale Küche genießen. „Wer gerne etwas länger bleiben möchte, kann auch in unseren neu renovierten Gästezimmern übernachten. Ideal für Paare, Familien und Geschäftsreisende. Für eine Nacht oder einen schönen Urlaub auf der Schwäbischen Alb“, so Sylvia Banzhaf. Doch eigentlich sind die Banzhafs in einem Alter, sich von Theke und Küche zurückzuziehen. Deshalb suchen sie auch einen Pächter für das Rössle, der es in ihrem Sinne weiterführt: „Was hier läuft ist schwäbische und regionale Küche. Zudem sollte man das Einmaleins des Hotelbetriebs mit Gästezimmern beherrschen und „HRS“ oder „Booking“ keine Fremdwörter sein“, freut sich Sylvia Banzhaf auf ernst gemeinte Bewerbungen. Die Familie Banzhaf, aufgewachsen in Stuttgart und in Kirchheim zu Hause, hat es schon früher einmal auf die Alb verschlagen: Bereits 1968 hat Wolfgang Banzhafs Vater Otto das ehemalige Restaurant Randecker Maar erworben und jahrelang erfolgreich geführt. Heute ist dort eine Wohngruppe der Ziegelhütte untergebracht.

12.30 Uhr OV Bissingen Rössle

13 Uhr
Schwäbischer Albverein
auf Wandertour
Gegenüber der Ochsenwanger Kirche befindet sich die ehemalige Amtswohnung von Eduard Mörike, der zwischen Januar 1832 und Oktober 1833 in der Gemeinde als Pfarrverweser eingesetzt war. Es ist heute die erste Station der Wandergruppe des Schwäbischen Albvereins aus Aichwald, die an einem Mittwoch im Mai zu Gast in Ochsenwang war, um über Mörikefels zum Auchtert und zum Breitenstein zu wandern. Bei der Ortsgruppe Aichwald gibt es seit 1992 eine Seniorengruppe, die seit 2003 als „Mittwochsgruppe“ regelmäßig zu Ausflügen im Ländle aufbricht – so wie heute nach Ochsenwang.

13 Uhr OV Bissingen-Ochsenwang Mörike

13.15 Uhr 
Baustellenbesichtigung
in Ochsenwang

Aktuell hat die nächste Großbaustelle im Ortsteil Ochsenwang begonnen. Die Randecker-Maar-Straße oder Kreisstraße 1 254 sowie die Straße In den Grundwiesen stehen zur Sanierung an. „Die Gemeinde investiert gemeinsam mit dem Landkreis Esslingen knapp zwei Millionen Euro in diese Baumaßnahme“, erklärt Bissingens Bürgermeister Musolf bei einem Ortstermin in Ochsenwang. „Erneuert werden die Fahrbahnen sowie die Kanal- und Wasserleitungen. Daneben ertüchtigt das Albwerk die Stromversorgung und die Deutsche Telekom wird Leerrohre für eine zukünftige Breitbandversorgung verlegen. Im Jahr 2019 wird der erste Bauabschnitt in der Randecker-Maar-Straße durchgeführt und im Jahr 2020 die Sanierung in den Grundwiesen“, so Musolf.

13.15 OV Bissingen-Ochsenwang Baustelle

13.45 Uhr
Mit dem Radbus auf die Alb
Der Rad- und Wanderbus „Schopflocher Alb“ mit Anhänger bringt Wanderer und Radler an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen auf die Alb. Auf seiner Fahrtstrecke von Kirchheimer Busbahnhof über Dettingen nach Bissingen und Ochsenwang bis zum Naturschutzzentrum Schopflocher Alb überwindet er dabei einige Höhenmeter. Als Radfahrer und Wanderer hat man so die Möglichkeit, mitten im von der UNESCO ausgezeichneten Biosphärengebiet, dem Geopark Schwäbische Alb sowie im Schwäbischen Streuobstparadies die touristischen Highlights der Region zu erkunden. Abfahrt in Kirchheim ist ab 9.16 Uhr im Zweistundentakt.

13.45 Uhr OV Bissingen Radbus

14 Uhr
Kelly-Inseln-Einweihung
mit Rallye
„Kelly-Insel“ ist ein deutsches Kinderschutzprojekt der kommunalen Kriminalprävention, das Kindern sichere Anlaufstellen in einer Stadt oder Gemeinde bieten soll. Das Motto des Konzepts lautet „Kelly-Insel – Ich helfe dir“. Inzwischen gibt es bereits mehr als 3 000 „Kelly-Inseln“ in Deutschland, Bissingen mit Ochsenwang gehören nun auch dazu. Bei der Kelly-Rallye durch Bissingen war nun Gelegenheit für insgesamt neun Gruppen Bissinger Grundschüler, die neuen Anlaufstellen kennenzulernen. An jeder Station der Rallye mussten sie eine Frage beantworten und wurden dann auch mit Kleinigkeiten belohnt. So lernten die SchülerInnen an diesem Nachmittag die 15 neuen Bissinger „Kelly-Inseln“ (drei gibt es in Ochsenwang) spielerisch kennen und behalten sie so auch besser im Gedächtnis.

14 OV Bissingen Kelly Insel

14.15 Uhr
Besuch auf dem Tennisplatz
So wuselig wie auf dem Bild geht es auf den fünf Tennisplätzen der Tennisabteilung Bissingen oft zu. Die über 50 Kinder und Jugendlichen trainieren fleißig das ganze Jahr über, und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Ein Highlight vor den Sommerferien ist die Kindertennis-Olympiade, bei der Jung und Alt, Klein und Groß auf olympische Punktejagd gehen. Strahlende Augen sind da vorprogrammiert. In diesem Sommer spielen vier Kinder- und Jugendmannschaften in der Verbandsrunde. Drei Mannschaften im Aktivenbereich sowie vier Mannschaften im Seniorenbereich runden das sportliche Engagement der Bissinger Tennisabteilung ab. Aushängeschild sind dabei die Herren 40, die nach sage und schreibe sieben Aufstiegen mittlerweile in Württembergs höchster Liga aufschlagen. Sportlich hochklassig wird es auch vom 7. bis 9. Juni bei der dritten Auflage des Breitenstein-Cups zugehen. Das S 4-Ranglistenturnier für Damen 40, Herren 40 und Herren 50 erfreut sich von Jahr zu Jahr einer immer größeren Resonanz. Neben hervorragendem Tennis erwartet die Zuschauer eine ganz besonders tolle Turnieratmosphäre. Aber auch im Breitensportbereich wird viel geboten: Neben dem Tennistreff jeden Montag gibt es den Hausfrauennachmittag, der schon seit Bestehen der Tennisabteilung ein fixer Tennistermin für viele ist.
Mit 232 Mitgliedern, einer herrlich gelegenen Tennisanlage am Bissinger See und einem wunderbar aktiven Clubleben kann Abteilungsleiterin Claudia Fritz mit Fug und Recht behaupten: „Tennis lebt in Bissingen mehr denn je.“

14.15 Uhr OV Bissingen Tennis

14.30 Uhr
Zeit für den Feierabendkreis
Im evangelischen Gemeindehaus Bissingen sind angeregte Gespräche und herzhaftes Lachen zu hören. Dank des Engagements von Edelgard Grünzweig, Gerda Gutjar, Erika Hummel und Inge Walz treffen sich Seniorinnen und Senioren zum gemütlichen und unterhaltsamen Feierabendkreis. Still wird es nur kurz, wenn zu Beginn über einen Bibeltext nachgedacht wird. Dann erfüllen wieder rege Unterhaltungen den Saal. Damit durch das viele Reden die Kehlen nicht austrocknen, gibt es Kaffee, Tee und köstliches Gebäck.
So gestärkt freuen sich dann alle auf den nächsten Programmpunkt, zu dem Referentinnen und Referenten zu den unterschiedlichsten Themen eingeladen werden. Mit Bildern, Filmen, Vorträgen und humorvollen Geschichten werden die Gäste aufs Beste unterhalten.
Gegen 16.30 Uhr geht es nach einem „Wort auf den Weg“ wieder nach Hause, voller Vorfreude auf den nächsten Feierabendkreis in viezehn Tagen.

14.30 Uhr OV Bissingen Feierabendkreis

15 Uhr
Das Irrlicht vom ­Schopflocher Moor
im Mosaik
Die Sage vom „Irrlicht vom Schopflocher Moor“ erzählt wie ein Mann im Moor unter gegangen ist. Dies wird von Künstler Rudolf Mrazek mit Eryk Hydel, einem Jugendlichen der Ziegelhütte, in Form eines Mosaiks dargestellt. Das gesamte Mosaik wird einmal eine Fläche von zwölf Quadratmetern haben, auf dem rund 15 000 Mosaiksteinchen eingeklebt sind.
„Hier übt man Ausdauer! Aber nicht nur das, sondern auch das Nachempfinden von Farben und Formen“, erklärt Rudolf Mrazek, der stolz auf die Mitarbeit seines jungen Künstlers ist. „Das fertige Mosaik wird beim Kunst- und Aktionspfad mit Blick auf das Moor aufgestellt und findet anschließend seinen Platz auf der Außenwand unserer Schule.“ Jugendlicher und Künstler haben jeweils mehr als 250 Stunden an diesem Projekt gearbeitet, bis es aufgestellt wird.

15 Uhr Ochsenwang Ziegelhütte

15.15 Uhr
Neues Wohn- und
Geschäftshaus entsteht
Die Gemeinde Bissingen hat geschafft, wovon viele größere und kleinere Kommunen noch träumen: Die Hausarztnachfolge wurde zum 1. April gesichert. Der Praxisübergang hat unter anderem deshalb funktioniert, weil direkt in der Ortsmitte ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen wird. „Die Verbindung von Hausarztpraxis und Apotheke in modernsten Räumlichkeiten soll die medizinische Versorgung langfristig in Bissingen sichern“, erklärt Bürgermeister Musolf. Sie werden durch die Dettinger Firma Wohnbau Birkenmaier in ein Gebäude mit acht barrierefreien Wohneinheiten integriert.
Der Baubeginn wird im Spätsommer erfolgen. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und somit für jede Altersstruktur geeignet. Es entstehen Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen.

15.15 Uhr Baustelle Bissingen

15.30 Uhr
Zu Besuch bei den Galloways
Der Rauberhof liegt außerhalb Bissingens in Richtung Sattelbogen. Karl Ederle besucht seine Galloway-Damen oberhalb des Hofes auf der Weide. Ein Ruf genügt und die kleine Herde kommt. „Das sind Landschaftspflegerinnen durch und durch“, sagt der Züchter und Landwirt, die brauchen kein Kraftfutter und pflegen die Landschaft.
Das Galloway-Rind stammt ursprünglich aus Schottland und ist eine für die ganzjährige Freilandhaltung geeignete genetisch hornlose Robust-Rasse. Insgesamt 65 Gallaways gehören zum Rauberhof, die auf mehreren Weiden nach Geschlecht getrennt untergebracht sind. Der Rauberhof ist ein kontrollierter Bio-Betrieb, bei dem das Tier und dessen artgerechte Haltung im Vordergrund stehen.
Im Jahr 2000 wurde der Betrieb mit dem Tierschutzpreis des Landes Baden Württemberg ausgezeichnet. Die Inhaber Karl und Dagmar Ederle betreiben neben der Direktvermarktung von Galloway-Fleisch und -Wurst noch eine Pferdepension mit Gruppenhaltung. Alle Infos zu den Galloways und den Hof unter www.rauberhof.de.

15.30 Uhr OV Bissingen Ederle

16 Uhr
Die Familiengruppe 2.0
„on tour“
Die Wanderlust hat auch viele Bissinger Familien erfasst. Natur, frische Luft und das gemeinsame Erlebnis in unserer wunderschönen schwäbischen Heimat locken immer am zweiten Sonntag im Monat zu den Ausflügen der Familiengruppe 2.0 der Ortsgruppe Bissingen-Nabern des Schwäbischen Albvereins – selbst dann, wenn das Wetter mal nicht mitspielt. Zum Fahrradausflug im April sagte der Wetterbericht fast mehr Schnee voraus als zum Schlittenfahren im Januar. Doch das konnte die großen und kleinen Wandersleute nicht schrecken. Ausfallen lassen kam für die Familien nicht infrage, deshalb traf sich die Gruppe kurzerhand zu einem ausgiebigen Spaziergang. Gut gelaunt sammelten die Kinder trotz nasskalter Witterung Stöcke, zählten Kaulquappen und tobten über den Spielplatz. Und auch die Eltern genossen die Bewegung in der Natur und das Zusammensein mit Gleichgesinnten.

16 OV Bissingen Familienwandergruppe

16.30 Uhr
Lesezeit in der Bücherei
Jeden Montag und Mittwoch öffnet von 16.30 bis 19 Uhr die Bücherei am Bildungsstandort Schulstraße. Seit 2012 ist die Bücherei neben der Kindertagesstätte und der Grundschule ein Teil des Bildungsstandorts. Kinder und Erwachsene können in den hellen Räumlichkeiten verweilen und Bücher, CDs, DVDs und Zeitschriften ausleihen. Für die Leserinnen und Leser stehen rund 7 000 Medien zur Ausleihe zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt bei Kinder- und Jugendbüchern sowie Sachbüchern für Grundschulkinder. Somit haben Kinder die Möglichkeit, sich im Ort mit Lese- und Lernstoff zu versorgen. Ergänzt wird das Angebot durch einen gut sortierten Bestand an Romanen und Krimis für Erwachsene, ausgewählte Sachbücher und Zeitschriften-Abonnements. Auch Erwachsene können interessante Lektüre dort finden. Die Kooperation zwischen Kindergärten, Schule und Bücherei hat einen besonderen Schwerpunkt. Regelmäßig finden Besuche der Kindergartengruppen und Grundschulklassen statt. Gespannt und voller Aufmerksamkeit hören die Kinder zu und tauchen ein in die Welt der Bücher. Für die Schüler gibt es Zeit für die Leseförderung oder sie können Bücher-Rallyes und Rätsel rund um die Bücherei lösen.

16.30 Uhr OV Bissingen-Bücherei

17 Uhr

Zeit für die Jungschar
Freitagnachmittags ab 17 Uhr wuselt es vierzehntägig im und ums Gemeindehaus herum. Warum? Es ist Jungscharzeit: Hier treffen sich dann Mädels und Jungs ab der ersten Klasse, also eine ganz bunt gemischte Gruppe. Offizieller Start ist immer das gemeinsame Singen im Kaminzimmer, ganz oben im Gemeindehaus, wobei sich viele der Jungscharler meistens schon vorher auf der Wiese hinterm Gemeindehaus zum Kicken, Toben oder einfach zum Schwätzen treffen. Das anschließende Programm ist vielseitig und wechselt zwischen Geländespielen, Kreativangeboten, dem Erleben biblischer Geschichten, Jungscharküche, Spielen aller Art und vielem mehr. Dabei vergeht die Zeit oft wie im Fluge und es ertönt um 18.30 Uhr der ultimative Jungschar-Schrei: „Mit Jesus Christus mutig voran!“ Dieser stammt vom sogenannten „KuJuLa“, dem Kurzjungscharlager, wo auch dieses Jahr ein Großteil der Kinder und fünf der engagierten jungen Mitarbeiter dabei sein werden. 

17 Uhr OV Bissingen Jungschar

18 Uhr
Probe der Jugendkapelle
des Musikvereins
Volle Konzentration bei der Generalprobe der Jugendkapelle des Musikvereins Bissingen für das Frühjahrskonzert 2019. Die jungen Musiker werden vereinsintern ausgebildet und können weitere Zusatzausbildungen über den Kreisblasverband mit Zertifikat (D-Lehrgänge) erreichen. Außerdem fördern Ausflüge und sonstige gemeinschaftliche Unternehmungen den Zusammenhalt. Jeden Freitagabend proben sowohl die Jugend- als auch Stammkapelle mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Der Musikverein Bissingen besteht aus einer Stamm- und Jugendkapelle und umfasst aktuell rund 60 aktive Musiker. Sie präsentieren ihr Können in zwei eigenen Konzerten, nämlich in einem Frühjahrs- und einem Kirchenkonzert. Das Programm umfasst Werke der sinfonischen Blasmusik auf Oberstufenniveau. Außerdem nehmen sie regelmäßig an Wertungsspielen teil: 2006 und 2010 wurde man Landessieger und zweiter Bundessieger im Jahre 2007.

18 Uhr OV Bissingen Jugendkapelle des Musikvereins

18.30 Uhr
Wandertraining
zum Bissinger Wasserfall
Wer den Doktorbuckel hoch läuft, kann es eigentlich nicht übersehen, das Holzhaus am Stuberweg, Ecke Weinbergstraße.
Für die sportliche Gruppe, die sich hier jeden Mittwoch um 18.30 Uhr zum Wandertraining der Albvereins-Ortsgruppe Bissingen-Nabern trifft, ist das Holzhaus der Ausgangspunkt für ihre wöchentlichen Touren „rond om dr Flecka“. Gut 1,5 Stunden ist die Gruppe jeweils flott unterwegs, die Strecke variiert dabei je nach Jahreszeit und Witterung. Und natürlich werden auch Wünsche berücksichtigt. Schließlich hat jeder in der Gruppe seine Lieblingsstrecken.
Immer wieder gleich ist die gute Laune, die sich spätestens nach den ersten paar Schritten bei allen einstellt. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und bei jedem Wetter stärkt ja bekanntlich das Immunsystem.
Die fröhliche Gesellschaft und die landschaftlich reizvolle Umgebung dürften ihr Übriges dazu beitragen. Ob nur einmalig, ab und zu oder auch regelmäßig: neue Gesichter sind im Wandertraining immer gern gesehen.

18.30 Uhr OV Bissingen Wandertour

19 Uhr

Siegerehrung bei

der Mostprämierung
Der Obst-und Gartenbauverein hatte auch dieses Jahr wieder zur Mostprämierung eingeladen. Die Erwartungen waren nach dem letztjährigen Supersommer mit einer Rekordernte hoch. Wie schmecken wohl die einzelnen Möste? Die Prüfungskommission, bestehend aus Bürgermeister Marcel Musolf, dem ehemaligen Vorsitzenden des OGV Kirchheim, Roland Ruoff, des Bezirksvorsitzenden der Kleinbrenner und Fachwart Kurt Hepperle aus Neidlingen, Brenner und Fachwart Karl Class aus Hepsisau sowie Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister Siegfried Nägele ist ein bewährtes Team, das die Bissinger Moste schon öfter bewertet hat – mit Bleistift und Papier bewaffnet und mit Brot zum Neutralisieren. In der Hand ein gefülltes Weinglas. Erst wird dieses gegen das Licht gehalten, dann geschwenkt und daran gerochen. Ein beherzter Schluck, langsam wird das Nass über die Zunge gerollt und geschluckt. Insgesamt 29 Mostproben mussten auf „Farbe und Klarheit“, „Geruch“ und „Geschmack“ bewertet werden. Gegen Abend trafen dann die Mosterzeuger und andere Interessierte im Veranstaltungsraum des ehemaligen Schulhauses ein, bevor OGV-Vorsitzender Rudolf Thaler mit der Liste der Preisträger erschien und Bürgermeister Musolf die Preisträger beglückwünschte: Platz fünf ging an Volker Schaufler; Platz vier erreichte Rudolf Thaler; aufs Podium schaffte es Rainer Balz mit Platz drei; Platz zwei ging an Ulrich Walz und Sieger der Bissinger Mostprämierung 2019 wurde Richard Schrägle – alle fünf mit einem Birne/Apfel-Most. „Von denne a Fässle voll em Keller, des tät passa!“

19 Uhr OV Bissingen Mostprämierung

19.30 Uhr

Krimidinner
beim Jugendkreis
Es ist Donnerstagabend im Gemeindehaus. Rund ein Dutzend Jugendliche treffen sich von 19.30 bis 21 Uhr im Jugendkreis der evangelischen Kirchengemeinde. Auf dem Programm steht Action wie Geländespiel, Radtour, Improvisationstheater – aber auch Diskussionen zu aktuellen oder biblischen Themen. Auch die Kulinarik kommt beim gemeinsamen Kochwettbewerb oder wie heute beim Krimidinner nicht zu kurz: Dabei bekommt jeder eine Rolle, die er möglichst realistisch spielen sollte. Beim gemeinsamen Dinieren wird gerätselt und diskutiert, wie wohl das Verbrechen geschehen ist und wer der Täter war. Am Ende schreibt jeder seinen Tatverdächtigen auf und dann wird aufgelöst – wer es nun wirklich war. Als Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde ist es den Mitarbeitern wichtig, ihren Glauben an die Jugendlichen weiterzugeben. Deshalb ist auch der jährlich stattfindende Jugendgottesdienst ein besonderes Highlight, bei dem der Jugendkreis sich inhaltlich mit Anspiel und Gebet und musikalisch im Sing-Team oder Musik-Team einbringt. Wer gerne mit dabei sein möchte: „Wir treffen uns immer donnerstags 14-tägig im evangelischen Gemeindehaus. Der Termin steht im Mitteilungsblatt. Einfach mal vorbeikommen“.

19.30 Uhr OV Bissingen Jugendkreis

20 Uhr
Falsche-Hand-Turniere
als kleiner Saisonabschluss
Das Besondere am Tischtennis ist, dass Jung und Alt zusammen an der Platte stehen und so ein enger Zusammenhalt auch abseits der Platte unter den Abteilungsmitgliedern entsteht. Das gilt natürlich auch beim TV Bissingen, bei dem natürlich neben dem sportlichen Ehrgeiz mit vier Herren-, zwei Damen-, vier Jugendmannschaften (zweimal U15, zweimal U18) und einer Mädchenmannschaft (U18) auch der Spaß nicht zu kurz kommt: Bei der diesjährigen Premiere des Falschen-Hand-Turniers als kleiner Saisonabschluss der Abteilung mussten die Spieler den Schläger in die „schwache Hand“ nehmen, was natürlich zu vielen kuriosen Ballwechseln führte. „Jugendliche sind jederzeit willkommen und können zum „Tischtennisluft schnuppern“ einfach in der Sporthalle vorbeischauen“, so Jungendleiter Vincent Krull. Bei jedem Heimspiel der ersten Herrenmannschaft kommen rund 30 treue Zuschauer, um der Mannschaft beizustehen, die dank der treuen Bissinger Fans den Abstieg verhindern konnte.

20 Uhr OV Bissingen Tischtennisabteilung

21 Uhr
Musikverein Bissingen
auf hoher See
Zu seinem Frühjahrskonzert lud der Musikverein Bissingen Anfang Mai in die Gemeindehalle Bissingen ein. Unter der Leitung ihres „Kapitäns“ Julien Meisenzahl begaben sich die Jugend- und Stammkapelle auf eine Reise durch die Welt der großen Meere, erzählten von Abenteuern mit Piraten, kämpfen durch sturmgepeitschte Wogen und bringen dabei die unterschiedlichsten Stimmungen in den unendlichen Weiten der See zu Gehör. Die nächste Gelegenheit, den Musikverein zu hören ist am Sonntag, 2. Juni, beim Wanderkonzert durch die Straßen Bissingens und der Kelterhocketse am Samstagabend, 7. September. Zudem nimmt man an den Festumzügen anlässlich der 1 250-Jahresfeiern von Weilheim am 7. Juli und Bissingen am 21. Juli teil. Nächstes Jahr feiert der Musikverein übrigens sein 100-jähriges Jubiläum mit diversen Veranstaltungen. Die genauen Termine findet man auf der Homepage unter www.mvbissingen.de.

21 Uhr OV Bissingen Konzert Musikverein

22 Uhr
Applaus
für die Theatergruppe
Die Aufregung und Vorfreude ist schon groß bei den Bissinger Kengala, der Theatergruppe der Albvereins-Ortsgruppe Bissingen-Nabern. Die traditionelle Jahresfeier wird dieses Jahr am 9. November als Theaterabend inszeniert. Die Entscheidung für das Stück ist gefallen, verraten werden darf vorab aber noch nichts. Nur so viel: Es wird mit Sicherheit wieder sehr lustig werden.
Jede Woche am Dienstag trifft sich um 20 Uhr die Theatergruppe im Vereinsraum Farrenstall, um zu proben, Requisiten zu planen, die Bauchmuskeln beim Lachen zu trainieren und sich manchmal auch gegenseitig zu nerven. Alle arbeiten gemeinsam auf das aufregende Kribbeln im Bauch vor der Aufführung hin und auf die Euphorie, die sich nach einem gelungenen Theaterabend einstellt, wenn sich alle ein letztes Mal vor dem begeisterten Publikum verneigen. Die Vorfreude ist auch jetzt schon bei den Proben zu spüren. Wer sich für das Kribbeln vor und die Euphorie nach der Aufführung interessiert, darf sich gerne zum „Casting“ melden.

22 Uhr Theatergruppe Albverein