Ortsvorstellung Holzmaden

Grußwort aus Ohmden

Grußwort aus Ohmden
Foto: Jörg Bächle

Die Gemeinde Ohmden liegt am östlichen Rand des Landkreises Esslingen an der Grenze zum Landkreis Göppingen und zählt heute rund 1750 Einwohner. Die Markungsfläche beträgt 555 Hektar.

Im 16. Jahrhundert war Ohmden Mittelpunkt der Schieferindustrie. Ohmden und die Nachbargemeinde Holzmaden wurden weltweit bekannt als eine der berühmtesten Fossilienstätten des Erdmittelalters. Die schönsten Versteinerungen, die in diesem Gebiet in den letzten 100 Jahren vor allem auch auf Markung Ohmden gefunden wurden, sind im Museum Hauff in Holzmaden ausgestellt. Heute noch kann man im Schieferbruch Kromer in Ohmden nach Versteinerungen suchen und wird sicher belohnt, da noch keiner den Schieferbruch ohne eine Versteinerung verlassen musste.

Seit der Gemeindereform im Jahr 1975 ist Ohmden Mitglied der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft des Verwaltungsraums Weilheim. Die Standortnähe zum Mittelzentrum Kirchheim unter Teck, zur Landeshauptstadt Stuttgart sowie der nur vier Kilometer entfernte Autobahnanschluss Aichelberg der A 8 Stuttgart-München, machen das Dorf als Wohngemeinde attraktiv.

Im Ort gibt es eine Grundschule mit Ganztagsbetrieb mit circa 60 Schülern sowie einen Kindergarten und eine Kinderkrippe mit einem Angebot von 60 Plätzen. Ein Naturkindergarten mit weiteren 20 Plätzen öffnet im Frühjahr 2021 seine Pforten. Weitere Kindertagespflegeplätze von privaten Tagesmüttern runden das Kinderbetreuungsangebot in Ohmden ab. Auch die Gastronomie in Ohmden ist gut vertreten: Mit vier Gaststätten in der Gemeinde bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Die örtlichen Vereine tragen maßgeblich zu einer vielfältigen Struktur des Gemeinschaftslebens bei und prägen das gesellschaftliche Leben in Ohmden.

Die Gemeinde selbst profitiert durch die naturnahe Lage inmitten eines Vogelschutzgebietes sowie angrenzende Landschafts- und Naturschutzgebiete. Durch den Ort fließt der Trinkbach, der sich in reizvoller Landschaft durchs Wiestal schlängelt und in die Lindach mündet. Den Besucher erwarten zahlreiche Biotope und das Naturdenkmal „Königslinde“ am Rande des neuen Radweges von Ohmden nach Schlierbach. Der hochwertige Landschaftsraum umsäumt von Wald- und Obstbaumflächen ist eine Besonderheit der Gemeinde und unterstreicht die besondere Qualität des Ortes. Freunden des Golfsports steht eine Neun-Loch-Golfanlage mit Übungsrange zur Verfügung. Die nur wenige Kilometer entfernte Schwäbische Alb bietet zudem ein breites Freizeit- und Naherholungsangebot.

Aktuell soll durch die Entwicklung des Wohngebiets „Grubäcker 2“ dem anhaltenden Wohnbauflächenbedarf in der Gemeinde begegnet werden. Für das Plangebiet wird derzeit das Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Weiterhin soll der momentan funktionslose Wasserturm aus Gründen der Nachhaltigkeit und des ortsbildprägenden Charakters erhalten und in einen Wohnturm umgenutzt werden. Hier wird derzeit ebenso ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt, um die identitätsstiftende und orientierungsgebende Qualität des Wasserturms für das Wohngebiet zu erhalten. Zudem steht derzeit die zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde im Fokus: Zur Sicherstellung einer nachhaltigen Gemeindeentwicklung wird derzeit ein gesamtörtliches Entwicklungskonzept erarbeitet und noch im Herbst dieses Jahres ein Antrag auf Aufnahme in ein Landessanierungsprogramm gestellt, um die Ortskernsanierung voranzutreiben.

Es gäbe hier natürlich noch vieles mehr aufzuführen! Überzeugen Sie sich selbst, besuchen Sie Ohmden, das Kleinod zwischen Mittlerem Neckarraum und Schwäbischer Alb, im Rahmen einer Radtour oder Wanderung, und genießen Sie den besonderen Charme unseres Ortes.

 

Ihre Barbara Born Bürgermeisterin

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