Ortsvorstellung Holzmaden

Grußwort Ohmden

Barbara Born, Bürgermeisterin Ohmden

Die Gemeinde Ohmden liegt am östlichen Rand des Kreises Esslingen an der Grenze zum Landkreis Göppingen und zählt heute rund 1.740 Einwohner. Die Markungsfläche beträgt 555 Hektar.

Im 16. Jahrhundert war Ohmden Mittelpunkt der Schieferindustrie. Ohmden und die Nachbargemeinde Holzmaden wurden weltweit bekannt als eine der berühmtesten Fossilienstätten des Erdmittelalters. Die schönsten Versteinerungen, die in diesem Gebiet in den letzten 100 Jahren vor allem auch auf Markung Ohmden gefunden wurden, sind im Museum Hauff in Holzmaden ausgestellt. Heute noch kann man im Schieferbruch Kromer nach Versteinerungen suchen und wird sicher belohnt, da noch keiner den Schieferbruch ohne eine Versteinerung verlassen musste.

Seit der Gemeindereform im Jahr 1975 ist Ohmden Mitglied der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft des Verwaltungsraums Weilheim. Die Standortnähe zum Mittelzentrum Kirchheim unter Teck, zur Landeshauptstadt Stuttgart sowie der nur 4 km entfernte Autobahnanschluss Aichelberg der A8 Stuttgart-München, macht das Dorf als Wohngemeinde attraktiv.

Im Ort gibt es eine Grundschule mit Ganztagsbetrieb für ca. 60 Schüler, den Wiestalkindergarten mit einem Angebot von 60 Betreuungsplätzen, den Naturkindergarten am Bergwald mit 20 Betreuungsplätzen sowie das Tigernest, das in Kooperation mit der Gemeinde geführt wird, mit weiteren 12 Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren. Weitere Kindertagespflegeplätze von privaten Tagesmüttern runden das Kinderbetreuungsangebot in Ohmden ab. Auch die Gastronomie in Ohmden ist gut vertreten: Mit vier Gaststätten in der Gemeinde bleiben keine kulinarischen Wünsche offen.

Die örtlichen Vereine tragen maßgeblich zu einer vielfältigen Struktur des Gemeinschaftslebens bei und auch in der coronageprägten Zeit konnte das Vereinsleben durch alternative Konzepte und innovative Ideen aktiv gestaltet werden.

Die Gemeinde selbst profitiert durch die naturnahe Lage inmitten eines Vogelschutzgebietes sowie angrenzende Landschafts- und Naturschutzgebiete. Durch den Ort fließt der Trinkbach, der sich in reizvoller Landschaft durchs Wiestal schlängelt und in die Lindach mündet. Den Besucher erwarten zahlreiche Biotope und das Naturdenkmal „Königslinde“ am Rande des neuen Radweges von Ohmden nach Schlierbach. Der hochwertige Landschaftsraum umsäumt von Wald- und Obstbaumflächen ist eine Besonderheit der Gemeinde und unterstreicht die besondere Qualität des Ortes. Freunde des Golfsports steht eine 9-Loch-Golfanlage mit Übungsrange zur Verfügung. Die nur wenige Kilometer entfernte Schwäbische Alb bietet zudem ein breites Freizeit- und Naherholungsangebot.

Aktuell investiert die Gemeinde kräftig in eine zukunftsfähige Infrastruktur: Nach Aufnahme in das Landessanierungsprogramms im Februar 2021 hat die Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses begonnen. Die beiden Räume im EG werden zu einem geräumigen, barrierefreien Bürgerbüro umgebaut. Zukünftig können Bürgerinnen und Bürger dort alle behördlichen Dienstleitungen, wie Beantragung von Ausweisen, An- und Abmeldungen sowie Angelegenheiten rund um Rente bis zur Anmeldung von Eheschließungen erledigen. Die Sanierung soll im Frühjahr/Sommer 2022 abgeschlossen sein. Als weitere zentrale Maßnahme im Sanierungsgebiet soll die Ortsmitte neugestaltet und belebt werden.

Ein Besuch in Ohmden im Rahmen einer Radtour oder Wanderung durch das schöne Wiestal lohnt sich allemal, Sie sind herzlich willkommen !

Ihre

Barbara Born

Bürgermeisterin

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