Ortsvorstellung Notzingen

Soziales Miteinander auch unter Pandemie-Bedingungen ermöglichen

Soziales Miteinander auch unter Pandemie-Bedingungen ermöglichen
Foto: Jörg Bächle

Keine 30 Kilometer von der Landeshauptstadt Stuttgart entfernt und direkt neben Kirchheim unter Teck liegt Notzingen. Die Gemeinde verfügt dadurch über eine ausgezeichnete Anbindung an das städtische Leben. Gleichzeitig bietet die zwischen heimischen Streuobstwiesen und dem Gemeindewald Eichert eingebettete Gemeinde jedem Naturfreund viele Möglichkeiten, das schwäbische Albvorland in seiner ganzen Schönheit zu erleben. Damit die einzigartige Landschaft Notzingens auch in Zukunft sicher erhalten bleiben kann, steht fast die Hälfte der Gemarkung unter Landschaftsschutz.

Versorgt wird die 3650 Einwohner starke Gemeinde durch eine umfassende Infrastruktur. Im Bildungs- und Betreuungsbereich verfügt die Gemeinde über drei Kindergärten und eine Grundschule. Auch im Einkaufs- und Dienstleistungssektor hat die Kommune einiges anzubieten: Der Einkauf kann bequem in den Notzinger Lebensmittelgeschäften erledigt werden. Auch Banken, eine Apotheke und verschiedene Ärzte sind im Ort ansässig.

Auch für die Freizeitgestaltung hat Notzingen viel zu bieten: Neben der einmaligen Natur überrascht die Gemeinde auch durch ihr auffallend aktives Vereinsleben. Mehr als zwei Drittel der Notzinger Einwohner sind Mitglied in einem Verein. Einen besonderen Stellenwert hat in Notzingen der Sport. Dafür bieten nicht nur die einzigartigen Wald- und Wiesenwege eine gute Gelegenheit, sondern auch die Sportanlagen im Eichert. Damit die Notzinger Sportvereine hier möglichst vielseitige Trainingsangebote wahrnehmen können, werden die Sportanlagen stetig instandgehalten. So wurde 2018 ein zusätzliches Multifunktionsfeld errichtet und 2020 der Kunstrasenplatz in einem umweltfreundlichen Verfahren erneuert.

In unserem Gewerbegebiet bieten wir vielen Firmen einen attraktiven Standort, der durch die Nähe der A 8 und der B 10 leicht zu erreichen ist. Unter anderem im Bereich der Messtechnik, des Bauens und der Metallverarbeitung sind in Notzingen namhafte Firmen ansässig.

Durch die Corona-Pandemie musste auch in Notzingen das öffentliche Leben eingeschränkt werden. So konnte in diesem Jahr beispielsweise das traditionelle Dätscherfest auf dem Kelterlatz nicht stattfinden. Wo sich normalerweise Hunderte Menschen aus der ganzen Region zwischen Musikzelt und Festbuden tummeln und wo die Schlange für unsere Dätscher fast bis zur Hauptstraße führt, musste der Kelterplatz in diesem Jahr leer bleiben.

Doch so sehr wir Notzinger das Dätscherfest auch vermisst haben - die Gesundheit geht natürlich vor. Durch die Corona-Krise sahen und sehen wir uns noch immer vor neue Herausforderungen gestellt. Durch kreative Ideen konnten die Vereine und Einrichtungen der Gemeinde Angebote schaffen, um ein soziales Miteinander auch unter Pandemie-Bedingungen zu ermöglichen. Im Notzinger Musikverein gab es beispielsweise virtuelle Proben und die Freiwillige Feuerwehr veranstaltete das Kürbisschnitzen in diesem Jahr als „Kürbisschnitzen to go“.

 

Maria Jost, Praktikantin im Rathaus im Auftrag der Gemeindeverwaltung

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