Pflege & Betreuung

Aufstiegschancen in der Pflege

Studium, Fort- und Weiterbildung

Fort- und Weiterbildungen oder ein Studium im Gesundheitsbereich fördern die Aufstiegschancen. Foto: AOK Pressedienst

lps/Kt. Pflegekräfte sind zu Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden als zuvor. Insgesamt arbeiten derzeit in etwa 4,8 Millionen Menschen im Gesundheitssektor, davon der Großteil im Bereich Krankenpflege. Der Bedarf an geschultem Personal steigt von Jahr zu Jahr. Nicht nur in Krankenhäusern und Altenheimen, sondern auch in Wohn- und Kinderheimen, Gesundheitszentren und bei ambulanten Diensten wird Pflegepersonal benötigt. In der Regel dauert die Ausbildung, unabhängig vom Bereich, in dem diese absolviert wird, drei Jahre. Sie besteht sowohl aus theoretischem und praktischem Unterricht in der Pflegeschule und dem Ausbildungsbetrieb. Seit 2020 handelt es sich um eine generalistische Ausbildung, die mit dem Abschluss zum Pflegefachmann/frau endet, so dass die Absolventen sowohl in der Kinder- als auch in der Altenpflege arbeiten könnten, ohne sich vorher spezialisieren zu müssen. Der Abschluss ist ebenfalls in anderen Mitgliedsstaaten der EU anerkannt und bietet somit die Möglichkeit, auch im Ausland zu arbeiten. Im Anschluss kann ein zusätzliches Pflegestudium absolviert werden. Studiengänge wie Gesundheitsmanagment oder Pflegewissenschaften eröffnen Absolvierenden die Möglichkeit zur Arbeit in neuen Gesundheitsberufen wie beispielsweise im Krankenhausmanagement, der Pflegeberatung oder der Dienstleitung und verhelfen zu guten Aufstiegschancen. Verschiedene Studienmodelle ermöglichen es, Vollzeit, Dual oder sogar berufsbegleitend zu studieren und lassen sich somit mit dem Sammeln von praktischen Erfahrungen und dem Arbeiten im Betrieb verbinden. Neben dem Studienangebot gibt es ebenfalls viele Fort- und Weiterbildungen für das Pflegepersonal. Diese helfen dabei, die Qualität der Pflege zu verbessern, vorhandenes Wissen zu vertiefen bzw. aufzufrischen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Die zusätzlichen Qualifikationen sind eine gute Voraussetzung für ein höheres Gehalt, da sie meist mit einem größeren Verantwortungsbereich einhergehen. Umschulungen, um den Bereich zu wechseln, sind ebenfalls möglich.


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