Renovieren und Modernisieren

Holzfußböden abziehen und pflegen

Die richtigen Geräte und optimale Pflege verleihen jedem Boden Klasse. Symbolbild
Die richtigen Geräte und optimale Pflege verleihen jedem Boden Klasse. Symbolbild

lps/AM. Wasserschäden, ein Malheur des Haustieres oder das unvorsichtige Verrücken eines Möbelstücks können unschöne Flecken oder tiefe Kratzer im Holzfußboden hinterlassen. Ob man zur Miete oder im Eigenheim lebt, ist bei diesen Schäden unerheblich. Man möchte sie so schnell wie möglich beheben und sich wieder an den warmen und ebenmäßigen Naturtönen des Bodens erfreuen. Zu viel Feuchtigkeit jeder Art lässt Parkettböden verdunkeln und spröde werden. Ebenfalls lassen sich tiefe Kerben nicht so einfach beseitigen. Übergangsweise kann man die Schäden mittels Kleinmöbel oder Teppichläufern verstecken. Nichtsdestotrotz besteht Handlungsbedarf - aber wie? Sind die Schäden großflächig und tief ins Holz eingedrungen, sollte man einen Fachmann hinzuziehen. Dieser zieht den Boden mit einer speziellen Schleifmaschine ab und versiegelt ihn neu. In der Regel berechnen die Firmen ihre Arbeit pro Quadratmeter. Für den Fall, dass man seinen Boden selber abziehen möchte, lassen sich solche Geräte auch problemlos in diversen Baumärkten ausleihen. Nach getaner Arbeit muss man seinen Boden gut pflegen, damit Neuwertigkeit und Glanz von langer Dauer sind. Parkett sollte immer nur nebelfeucht gewischt werden, damit nicht zu viel Feuchtigkeit in das Holz eindringt. Spezielle Holzpflegemittel lassen sich dem Wischwasser hinzugeben, um den Boden optimal zu reinigen und zu pflegen. Die dünne Ölschicht fungiert wie ein Balsam und schützt das Holz vor dem Austrocknen. Lebensmittelechte Holzbutter lässt sich ebenfalls sehr gut für die Pflege des Parketts verwenden. Dieses Naturprodukt ist für alle Holzfußböden geeignet. Mit etwas Aufwand erhält man einen gepflegten und neuwertigen Boden.

Wie auch die eigene Haut kann man seinen Boden schützen und mit Pflegeprodukten frisch und gesund halten.


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