Renovieren und Modernisieren

Schall im Altbau dämmen

Trittschalldämmung

Robinienholz für Dielen Foto: Holzabsatzfonds

lps/Cb. Vor allem in Altbauten können knarrende Holzfußböden schnell zur nervlichen Belastung werden. Wenn man schließlich jeden Schritt im Haus hört, ist es mit der Ruhe vorbei. Viele wissen nicht, wie sie dem Problem am besten begegnen können, doch es gibt eine Lösung. Den Geräuschpegel kann man durch den Einbau einer Trittschalldämmung auch nachträglich erheblich reduzieren. Ein solches Trittschalldämmsystem besteht üblicherweise aus einer Trittschallbahn, einem Systemgewebe und einer Schicht Dünnestrich. Es werden verschiedene Systeme angeboten, auch solche mit geringer Aufbauhöhe, niedriger als 30 Millimeter. Damit ist der Einsatz auch in niedrigen Räumen unproblematisch, denn mit so einem schlanken System verliert man kaum an Raumhöhe. Eine solche Maßnahme mindert den Trittschall nachhaltig, was man auch messen kann. Bis 17 dB mit 28 Millimeter Estrich und etwa 29 dB mit 45 Millimeter Estrich. Fußbodenleger können mittels schnell abbindender Dünnestriche und unter Einsatz moderner Maschinentechnik eine durchschnittliche Wohnung innerhalb weniger Stunden mit einem leistungsstarken Trittschalldämmsystem ausstatten. Dann kehrt Ruhe ein. Das erhöht nicht nur die Wohnqualität, sondern erhält auch den Frieden in der Nachbarschaft. Wer in Jahrzehnten ausgetretene Altbau-Fußböden generell sanieren lassen möchte, denkt zunächst an die einfachste Methode. Dielen und Parkett kann man abschleifen und nachschrauben. Das kann ein Knarren der Böden unterbinden und damit auch Schall reduzieren.


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