Renovieren und Modernisieren

Türen aufarbeiten

Türen aufarbeiten
Türen aus Massivholz können problemlos aufgearbeitet werden. Symbolbild

lps/Jm. Türen aus Holz und Metall sind für eine Aufarbeitung geeignet. Bevor Holztüren einen neuen Anstrich erhalten, sollten sie abgeschliffen werden, damit die Oberfläche der Tür glatt und staubfrei ist, sodass sie anschließend problemlos gestrichen werden kann. Hierbei gilt zu beachten, dass Türen mit Furnieren nicht abgeschliffen werden sollten, da diese andernfalls beschädigt werden können. Das Abschleifen lässt sich mit einem speziellen Schleifpapier oder mithilfe eines elektrischen Schwingschleifers durchführen. Wenn man mehrere Türen restaurieren möchte, ist die Nutzung einer Schleifmaschine sinnvoll. Vorab empfiehlt es sich, jegliche Befestigungen und Metalldeckel zu entfernen. Offenliegende Stellen wie beispielsweise der Schließmechanismus werden idealerweise abgeklebt. Die entsprechende Tür sollte für die Aufarbeitung aus den Angeln genommen und auf zwei spezielle Böcke gelegt werden. Vor dem Abschleifen gilt es, Absplitterungen zu lösen und etwaige Risse und Löcher mit Holzkitt aufzufüllen. Das Beizen ist eine weitere Möglichkeit, um in die Jahre gekommene Türen zu restaurieren. Dieses Verfahren ist sinnvoll, wenn die Tür lasiert oder die Maserung freigelegt werden soll. Da Beizmittel giftige Dämpfe entwickeln, welche die Atemwege reizen, sollte das Abbeizen in jedem Fall an der Luft durchgeführt werden. Beim Beizen von Türen sind daher eine säure- und laugenfeste Schutzkleidung, Augen- und Atemschutz sowie Handschuhe unabdingbar. Das Beizmittel kann nun entsprechend den jeweiligen Herstellerangaben einwirken, sodass sich anschließend die Lackierung der Tür mithilfe eines Spachtels abtragen lässt.


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