Rückengesundheit

Auch im Homeoffice den Rücken fit halten

Auch im Homeoffice den Rücken fit halten

Bildunterschrift: Ein klappbares Stehpult sorgt für Abwechslung, die dem Rücken guttut. Symbolbild

lps/Rg. In Zeiten der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen im Homeoffice, sodass sich die Arbeit vom Büro nach Hause verlagert hat. Oft kann ein Homeoffice-Arbeitsplatz aber den Schreibtisch in der Firma nicht ersetzen, da er meist nicht ergonomisch ausgestattet ist. Der Laptop auf dem Wohnzimmer- oder Küchentisch mit einem meist zu kleinen Bildschirm, der oft nicht auf Augenhöhe positioniert ist, eine zu niedrige Arbeitsfläche, kein ergonomischer Stuhl – die Folgen sind oft Rückenschmerzen und Verspannungen im Nacken. Hinzu kommt, dass Sorgen um den Arbeitsplatz gesundheitliche Probleme mit sich bringen können. Deshalb ist ein gezieltes Rückentraining umso wichtiger. Wer im Homeoffice arbeitet, hat oft weniger Bewegung, denn die Wege haben sich minimiert. Allein schon der Weg zur Arbeit, der von vielen bisher mit dem Rad zurückgelegt wurde, fällt ebenso weg wie ein Fußweg zum Bus oder zur Bahn. Wenn sonst die Mittagspause für einen Spaziergang genutzt wurde, sollte das auch bei der Arbeit zu Hause eingehalten werden, denn vor allem durch Bewegung kann man Rückenschmerzen vorbeugen. Langes Sitzen führt bei den meisten Menschen zu Rückenbeschwerden, deshalb ist es wichtig, zwischendurch immer wieder kleine Pausen einzulegen. Optimal ist es, wenn dann ein paar Rücken- oder Dehnübungen durchgeführt werden. Telefonate sollten, wenn möglich, im Stehen oder Gehen erfolgen – so sorgt man immer wieder für einen Haltungswechsel. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen ist es besonders wichtig, auf die richtige Sitzposition zu achten. Bei einer optimalen Sitzhöhe bilden Ober- und Unterarme einen rechten Winkel und die Füße stehen auf dem Boden. Zudem sollte der Rücken komplett an der Rückenlehne anliegen. Mit einem „Wackelkissen“ auf der Stuhlfläche kann man für eine bewusste Haltung sorgen.


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