Schulanfang

Bewegung als Ausgleich zur Schule

Rennen, Toben und Spielen sind wichtig für die Entwicklung

Bewegung als Ausgleich zur Schule
Kinder brauchen Bewegung, und daher sollten Eltern darauf achten, dass sie ausreichend Gelegenheit zum Klettern, Toben und Rennen haben. Foto: AOK Mediendienst

lps/Jk. Kinder brauchen Bewegung, das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien - dabei können sie nicht nur überschüssige Energie loswerden, sondern tun den eigenen koordinativen Fähigkeiten und dem Reaktionsvermögen noch etwas Gutes. Gerade ABC-Schützen, die nun erst lernen müssen, längere Zeit stillzusitzen und sich konzentriert einer Aufgabe zu widmen, brauchen daher ausreichend Zeit und Raum zum Spielen, Klettern und Rennen. Dabei ist es zunächst egal, ob sie sich nachmittags im eigenen Garten austoben, wo sie Bäume besteigen und auf dem Trampolin springen können, im Verein einer Mannschaftssportart nachgehen, wie etwa Handball oder Fußball, oder mit Freunden auf Rollschuhen oder Inlineskates die Nachbarschaft erkunden. Wichtig ist allein, dass sie überhaupt in Bewegung kommen und nicht den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher oder dem Computer verbringen. Eltern sollten daher darauf achten, dass der Tag von Sohn oder Tochter nicht komplett verplant ist - vor oder nach den Hausaufgaben sollte immer ausreichend Zeit für eine Pause sein, und Freizeitaktivitäten mit Freunden oder Eltern dürfen nicht zu kurz kommen. Übrigens raten Experten in diesem Zusammenhang auch davon ab, Kinder mit dem Auto zur Schule zu fahren und wieder abzuholen - wenn die Kleinen zu Fuß nach Hause spazieren, haben sie schon eine erste Gelegenheit, die Ereignisse des Schultages zu verarbeiten und bewegen sich.

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