Schulanfang

Der Schulweg

Schulweg
Je anch Schulweg müssen verschiedene Gefahren besprochen werden.  Foto: ace.de

lps/Jv. Genauer gesagt, lautet die Frage eigentlich: Wie kann man das Kind an die alleinige Bewältigung des Schulweges heranführen? Und welche Anhaltspunkte haben die Eltern, dass ihr Kind mit seinen speziellen Eigenschaften und der eventuellen Verträumtheit für seinen speziellen Schulweg gerüstet ist? Und genau das muss individuell entschieden werden. Aber es gibt einige Hilfestellungen. Zum Beispiel kann man das Kind anfangs begleiten, die potenziell gefährlichen Punkte durchsprechen und sukzessive erspüren, inwiefern das Kind diese möglichen Gefahrenquellen verinnerlicht hat. Außerdem ist es möglich, die Etappen des Alleingehens Stück für Stück zu verlängern. Anfangs ist es vielleicht der Weg ab der Schuleingangstür, danach die Strecke ab dem Schulhoftor und dann die letzte Kreuzung, die auf dem Schulweg liegt.

Das Kind miteinzubeziehen kann auch einige Zusatzinfos bieten, etwa ob es sich selbst zutraut, diese einzelnen Teilstrecken schon alleine zu gehen. Selbstredend kennen die Eltern natürlich ihre Pappenheimer. Wer neigt zur Selbstüberschätzung und wer eher zur Ängstlichkeit? Auch diese Problematik kann mit dem Nachwuchs besprochen werden. Ebenso können etwaige Sicherheitsinseln auf der Schulstrecke abgesprochen werden, etwa die Dame vom Zeitungskiosk, die einem bei Problemen auf dem Schulweg eine vertrauenswürdige Ansprechpartnerin sein kann. Oder die kleine Bäckerei an der Ecke. Solche Punkte dienen zur Sicherheit und zusätzlich zur Orientierung des Kindes. Lösungen gibt es einige, damit die Sprösslinge irgendwann selbstständig zur Schule gelangen. Bezüglich des Zeitpunktes sollten Eltern auf ihre Intuition vertrauen und sich weniger von dem, was man angeblich machen oder nicht machen sollte, leiten lassen.


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