Schulanfang

Die drei Gs

Geduld, Geduld, Geduld

lps/Jv. Und damit ist schon viel gesagt. Mag sein, dass die neue Schulalltagsstruktur den Kindern noch etwas zu schaffen macht. Morgens wird vielleicht ein bisschen gebummelt, das Outfit noch dreimal gewechselt, ehe es dann an den Frühstückstisch geht. Nur langsam führt man das Toastbrot oder den Löffel mit den Cornflakes zum Mund, kaut lustlos vor sich hin, ehe man sich dann träge und schlapp mit der Schultasche auf den Weg macht. Ja, auch solche Tage wird es im ersten Schuljahr – und auch in allen darauffolgenden – geben. Denn ähnlich wie der Arbeitsalltag bei den Erwachsenen schlaucht auch der Schulalltag bei den Kids. Dennoch müssen die Abläufe funktionieren und eben das braucht Zeit. Eine Geduldsprobe, die durchaus die elterlichen Nerven strapazieren kann.

Es ist nicht immer einfach, die Ruhe zu bewahren, wenn Zeitnot herrscht und man selbst gegebenenfalls in den Arbeitsalltag starten muss. Ein Ausblick auf die Freizeit am Nachmittag kann da schon helfen, um das Tempo für den Start in den Tag zu beschleunigen. Beispielsweise ein Ritual, bei dem Mama und Kind jeden Tag nach der Schule in der Küche oder im Garten sitzen, bei Kakao und Kaffee nebst Gebäck und den Tag besprechen. Geschieht dies in Harmonie ohne Ängste und Verurteilung, kann sich daraus ein herrliches Ritual etablieren, was Geborgenheit schenkt.

Zudem sind viele Kinder motiviert, wenn sie selbst wichtige Aufgaben im Alltag übernehmen können, etwa sich selbst ihren Wecker zu stellen und aufzustehen. Einfach ausprobieren, was Eltern und Kind den Start in den Tag erleichtert.

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