Schulanfang

Endlich ein Schulkind!

Endlich ein Schulkind!
Ein Schulkind möchte auch ein entsprechendes Zimmer. Symbolbild

lps/Jv. Kinder wollen ernst genommen werden. So wie alle anderen Menschen auch. Beginnt man zum Beispiel selbst einen neuen Job, wird jeder Verständnis für die Aufregung haben. Außerdem wird man nachvollziehen können, dass der Jobeinsteiger vielleicht ein neues Outfit braucht, um sich wohl zu fühlen, zum Beispiel eine neue Tasche oder einen Heimarbeitsplatz für Home Office. Man beginnt Facetten seiner Identität auf die neuen Aufgaben auszurichten. Dementsprechend strukturiert man auch im Alltag um. Wenn der Nachwuchs vom Kindergartenkind zum Schulkind wird, ist dies ein gehöriger Schritt. Mit den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen, ließe sich womöglich auch das Kinderzimmer, das bis dato nur zum Spielen und Basteln gedacht war, auch auf die Belange eines Schulkindes umgestalten. Wo könnte am besten der Schreibtisch stehen? Wie muss das Regal umgeräumt werden, damit auch Platz für die Schulsachen ist? Und wohin kommt die Schultasche, wenn die Hausaufgaben erledigt sind?

Ist man ein Schulkind, hat man viel zu berücksichtigen. Für die Erwachsenen mögen dieses alles Kleinigkeiten sein, für die Kinder sind dies jedoch die bisher größten und wichtigsten Lebensaufgaben. Und die Bedeutung dessen, was angemessen ist, um sich auf etwas vorzubereiten, obliegt seit jeher nicht dem Außenstehenden, sondern dem, der sich dieser Herausforderung stellt.


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