Schulanfang

Schulangst

So können Eltern sie erkennen

Symbolbild

ps/Bi. Fast jeder kennt selber das leicht unangenehme Gefühl vom Kribbeln im Bauch, wenn eine große Prüfung oder etwas Ähnliches bevorsteht. Generell ist dieses Gefühl nicht nur normal, sondern auch nützlich. Denn Aufregung fördert die Konzentration. Bei manchen Schülern ist die Nervosität jedoch zu stark und das unangenehme Gefühl weitet sich zu einer Störung aus, welche den Alltag der Kinder stark beeinträchtigen kann.

Angst, in die Schule zu gehen, findet ihre Ursache in der Regel in negativen Erfahrungen. Dazu gehören Probleme mit Lehrkräften und Mitschülern, schlechte Noten, Stress und Leistungsdruck. Doch bereits die Einschulung kann solche Ängste hervorrufen, weshalb Eltern unabhängig vom Alter der Kinder stets aufmerksam nach Anzeichen Ausschau halten sollten. Die Angst vor der Schule kann sich dabei sowohl durch Charakteränderungen als auch durch körperliche Beschwerden bemerkbar machen.

Ein Abweichen von dem normalen Verhalten ist stets ein gutes Indiz für negative Assoziationen mit der Schule. Ist das Kind beispielsweise immer gerne zum Unterricht oder zuvor in den Kindergarten gegangen, trödelt jedoch seit Kurzem jeden Morgen und zögert den Aufbruch in die Schule hinaus oder bettelt sogar, zuhause bleiben zu dürfen, lohnt es sich, direkt aufmerksam zu sein.

Schulangst äußert sich jedoch auch durch plötzlich auftretende Übelkeit sowie Kopf- oder Bauchschmerzen. Es ist hilfreich, sich zu notieren, wann die Symptome auftreten. Kommen sie an den Wochenenden oder in den Ferien nicht vor, hat sehr wahrscheinlich die Schule etwas damit zu tun.

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