Schulanfang

Sicherheit hat Vorrang

Wie immer im Leben

Herumtollen fördert die Motorik und die Sensibilität für körperliche Grenzen. Foto: Hoffbauer

lps/Jv. Nicht nur beim Schulweg hat Sicherheit oberste Priorität. Auch bei der Freizeitgestaltung gilt das Prinzip: Sicherheit. Erhalten Schulkinder beispielsweise ein Fahrrad zum Schulanfang, ist hierbei natürlich auch auf die entsprechende Schutzausrüstung zu achten, wobei damit nicht nur der Fahrradhelm gemeint ist.

Auch das Fahrrad selbst muss mit der angemessenen Beleuchtung und den sogenannten reflektierenden Katzenaugen verkehrstauglich sein. Und wenn es morgens erst später hell und abends rascher dunkel wird, können Warnwesten für die kleinen Schulwegbestreiter von Vorteil sein, unabhängig davon, ob sie sich auf zwei Rädern oder zu Fuß bewegen. Durch die Leuchtstreifen wissen die anderen Verkehrsteilnehmer rechtzeitig, dass Jüngere unterwegs sind, und können umsichtiger sein.

Wer einen Wildfang zu Hause hat, der weiß, dass es nicht immer einfach ist, dem Kind das entsprechende Risikobewusstsein zu vermitteln. Zum einen gilt natürlich, nicht das Zutrauen des Kindes in seine eigenen Fähigkeiten zu untergraben. Zum anderen ist das kindliche Bewusstsein für Gefahren noch gar nicht richtig ausgeprägt.

Durch ruhige Gespräche und gegenseitiges Zuhören lassen sich sowohl die Begeisterung fürs Herumtollen und sich Ausprobieren als auch die angemessene Vorsicht vernünftig vereinbaren. Und jenes ist oft nicht mit einem einzigen Gespräch getan. Eltern von Kindern mit wilderem Gemüt wissen, dass man wieder und wieder je nach Situation beinahe gebetsmühlenartig auf mögliche Risiken hinweisen muss. Dennoch sollte das Zuhören nicht vergessen werden. Vielleicht weiß das Kind ja von sich aus schon einen Weg, wie es sich in puncto Schnelligkeit auf dem Fahrrad, den Rollschuhen oder beim Baumklettern ausprobieren kann, ohne sich in Gefahr zu bringen.

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