Schulanfang

So klappt’s mit den Hausaufgaben

So klappt’s mit den Hausaufgaben
Maedchen, 10 Jahre alt, macht zuhause, in ihrem Kinderzimmer, Hausaufgaben, lernt fuer die Schule. Foto: AOK Mediendienst

lps/Jk. Nach ein paar Wochen ist die erste Aufregung rund um das Thema Einschulung normalweise erstmal vergangen und im Idealfall hat sich bereits eine Routine entwickelt. In dieser Phase kommt meist die Frage auf, wie und wann die Hausaufgaben, die jetzt regelmäßig aufgegeben werden, zu erledigen sind und in welcher Weise Eltern ihre Kinder dabei am besten unterstützen.

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Grundsätzlich gilt: Nach der Schule dürfen Kinder ruhig erst einmal ein wenig entspannen und beispielsweise malen oder spielen, bevor sie sich an die Mathe- oder Deutschaufgaben setzen. Allzu spät sollte es aber auch nicht werden - wenn Sohnemann oder Tochter die Aufgaben erst kurz vor dem Schlafengehen erledigen, trägt das wenig zur abendlichen Entspannung bei und kann in Stress für Kinder und Eltern ausarten.

Ein großes Thema ist in der Regel die Frage, inwiefern Eltern ihren Kindern helfen dürfen. Pädagogen raten von einer „Dauerpräsenz“ am Schreibtisch des Kindes ab, da sich das Kind so schnell unter Druck gesetzt fühlen kann. Zudem neigen Mütter und Väter dann dazu, Lösungen vorzusagen bzw. Lösungswege vorzugeben und nehmen ihrem Kind somit die Chance, eigene Strategien zu entwickeln - das kann im Extremfall so weit führen, dass Sohn oder Tochter sich gar nicht zutrauen, eine Aufgabe allein zu lösen, womit natürlich niemandem geholfen ist.

Wenn während der Hausaufgaben Fragen aufkommen oder das Kind alleine nicht weiterkommt und sich deshalb an die Eltern wendet, sollte man darauf selbstredend eingehen - und zwar mit Ruhe und Geduld und ohne Vorwürfe! Wenn die Aufgaben komplett erledigt sind, können Mutter oder Vater zudem einen Blick darauf werfen, auf etwaige Fehler hinweisen und ein Lob aussprechen.