Schulanfang

Sport stärkt das Selbstbewusstsein...

Wann ist es Ausgleich, wann Mehrbelastung

Manche Kids können von Bewegung nicht genug bekommen. Symbolbild

lps/Jv. Der positive Nutzen von Sport ist unbestritten. Auch dass Sport nachweislich Wohlbefinden und Selbstbewusstsein stärkt, überrascht heute niemanden mehr. Die Frage ist nur, ob der Sport der Mehrbelastung, die durch die Schule in den Alltag dringt, standhalten kann? Sollen Kinder neben dem Schulsport, den Schulstunden und den Hausaufgaben zusätzlich noch in Sportvereine gehen? Nun, das hängt ganz vom Gemüt des Kindes ab. Je nach Temperament kann es von zusätzlichem Sport profitieren oder eben eher weniger.

Wer aufgeschlossen ist und viel Bewegung braucht, für den ist der nachmittägliche Sport im Verein oder in einer Tanzschule ein möglicher Zugewinn. Vielleicht genügt auch ein Treffen mit anderen Kindern auf dem Spielplatz, um sich noch einmal auszupowern.

Wenn ein Kind aber eher introvertiert ist und der Schulalltag sowieso schon eine soziale Herausforderung ist, genügt womöglich bloß der Schulsport. Manche Kinder benötigen einfach Ruhe nach der Schule. Mit solchen eher ruhigeren Kindern lässt sich zum Beispiel im Anschluss an den Schulalltag ein Spaziergang durch den Wald machen, um noch einmal etwas Bewegung zu schaffen, ansonsten aber im Kopf runterzukommen.

Zu wenig Bewegung ist selbstredend nicht gut; zu viel soziale Überreizung aber auch nicht. Die Eltern kennen ihr Kind am besten. Und auch ein Schulkind wird mehr und mehr erspüren können, welche Freizeitgestaltung ihm wohltut und für das individuelle Gemüt die richtige ist.

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