Sport in Herbst und Winter

Radsport im Winter

Mit dem Zweirad durch Wind und Wetter

Mit Fatbikes kann man Schneelandschaften erkunden. Beispielbild

lps/DGD. Die Winterzeit ist für die meisten Radsportler aufgrund der ungünstigen Witterung meist mit einer Zwangspause verbunden. Rennradfahrer steigen dann häufig auf Heimtraining auf der Rolle um. Wem das zu eintönig ist, dem bleibt noch das Mountainbike mit seinen grobstolligen Reifen. Bindungs- oder Klickpedalen sollten dann allerdings gegen Plattform- oder Bärentatzenpedalen ausgetauscht werden. Die Funktion der Klickpedale kann durch Frost so stark beeinträchtigt sein, dass man in den Pedalen hängen bleibt. Ein weiteres Problem ist, dass die Füße durch Kältebrücken über die Klickpedale schnell auskühlen. Neuerdings gibt es eine Alternative zum Mountainbike als Winterfahrrad, sogenannte Fat- oder Monsterbikes. Diese zeichnen sich durch extrem dicke Reifen aus, die im Schnee mehr Halt haben und nicht mehr so tief einsinken. Durch die dicken Reifen sind Fatbikes meist schon ausreichend gefedert, sodass sie über keine zusätzliche Federung mehr verfügen und in der Regel starr sind. Dadurch belasten sie den Geldbeutel auch nicht so stark wie die hochgerüsteten, meist vollgefederten Mountainbikes. Fatbikes sind Spezialräder. Damit die dicken Reifen in die entsprechenden Aufnahmen am Rahmen passen, müssen diese sehr breit sein. Deshalb sind Fatbikes und deren Komponenten nicht immer kompatibel mit Standardfahrrädern.