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Andere Länder, andere Gesetze

Andere Länder, andere Gesetze
Symbolbild

lps/DGD. Wer plant, mit dem Auto ins Ausland zu fahren, muss sich unbedingt zuvor mit den dort jeweils geltenden Gesetzen vertraut machen. Diese weichen in vielen Punkten von den deutschen Gesetzen ab. Um Bußgelder und unnötige Missverständnisse zu vermeiden, sollte man sich rechtzeitig mit den Vorgaben des Ziellandes auseinandersetzten. Verläuft die Reise durch mehrere aneinander angrenzende Länder, müssen selbstverständlich auch deren Gesetze eingehalten werden. In einigen Nachbarländern existieren Regelungen, die es hierzulande gar nicht gibt. Doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, weshalb man sich unbedingt vorher informieren muss. Kommt man als Verkehrsteilnehmer aus dem Ausland, können trotzdem Bußgelder verhängt werden. So gibt es beispielsweise in einigen Ländern eine Lichtpflicht, wie in Polen, der Schweiz und Dänemark, um nur einige zu nennen. Dort muss ganzjährig und auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Die genauen Regelungen variieren allerdings von Land zu Land. In den meisten Ländern gibt es, anders als in Deutschland, ein Gesetz zum Tagfahrlicht. So beispielsweise in Italien und Ungarn, wo sie allerdings nur auf Autobahnen und außerorts gilt.Um den Überblick zu behalten, sollte man sich im Vorfeld über die genauen Bestimmungen informieren. Gleiches gilt für Geschwindigkeitsbegrenzungen, Umweltzonen und Promillegrenzen. In Frankreich beispielsweise gibt es ähnlich wie in Deutschland Stadtbezirke, die nur mit Umweltplaketten befahren werden dürfen. Die deutschen Plaketten werden dort nicht anerkannt, da sie sich in Einteilung und Farben unterscheiden.