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Kein erhöhtes Risiko für Reisende in Bussen

bdo. Mit einer breit angelegten Untersuchung hat das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt (DZSF) dem Corona-Schutz im öffentlichen Personenverkehr ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Bei Einhaltung der geltenden Hygieneregeln bringen Bus und Bahn „kein erhöhtes Infektionsrisiko“ mit sich, so das Fazit des auftraggebenden Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Busbranche zeigt sich angesichts der Zahlen überaus zufrieden, dass das Wohlergehen der Fahrgäste mit zahlreichen Hygienemaßahmen sehr gut gesichert werden konnte.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat neue wissenschaftliche Ergebnisse zum niedrigen Corona-Ansteckungsrisiko im öffentlichen Personenverkehr als weiteres deutliches Zeichen für die Sicherheit in Bussen und Bahnen eingeordnet. Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) hat das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt (DZSF) eine weiteichende Untersuchung zur Bedeutung der Corona-Pandemie für Bus und Bahn aufgelegt. Die Ergebnisse liegen aktuell im Abschlussbericht unter dem Titel „Risikoeinschätzung zur Ansteckungsgefahr mit COVID-19 im Schienenpersonen- sowie im Straßenpersonennah- und -fernverkehr“ vor. In seiner Pressemitteilung zum Thema kommt das BMVI zum positiven Fazit: „Damit verdeutlicht auch diese Studie, dass es im ÖPV bei Einhaltung der Hygieneregeln kein erhöhtes Infektionsrisiko gibt.“ Auch der bdo sieht den Bus als sicheres Verkehrsmittel erneut bestätigt.

bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard sieht die neuen Ergebnisse als wichtige Grundlage für die Rückgewinnung von Fahrgästen für den umweltfreundlichen öffentlichen Personenverkehr: „Das Wohlergehen und die Gesundheit der Fahrgäste haben für die privaten Busunternehmen in Deutschland stets Priorität. Es freut mich daher sehr, dass mit einer weiteren Studie aufgezeigt werden kann, dass unsere Kundinnen und Kunden im Bus keinen erhöhten Infektionsrisiken ausgesetzt sind. Die aktuellen Ergebnisse zeigen auch, dass die vielen Bemühungen und Investitionen der Busbranche für eine möglichst sichere Umgebung in den Fahrzeugen greifbare Erfolge mit sich bringen.“ Zu Einordnung der Ergebnisse in die aktuellen Entwicklungen in der Busbranche ergänzte Leonard weiter: „Diese und viele vorhergehende Studien geben uns Rückenwind und Selbstvertrauen für die enorm wichtigen Bemühungen, Fahrgäste für die Nutzung von Bus und Bahn zurückzugewinnen. Wenn wir uns als Gesellschaft zum Kampf gegen den Klimawandel bekennen wollen, dann müssen wir die Verkehrswende jetzt schnell schaffen. Der Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs muss dabei absolut Priorität genießen.“

Zum Hintergrund: Die aktuelle Studie im Auftrag des BMVI untersucht die Corona-Risiken im öffentlichen Verkehr anhand von verschiedenen Ansätzen. Dazu zählt eine internationale Literaturrecherche geleitet vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP), die darauf abzielte, Daten zur Ausbreitung von Corona-Viren zu gewinnen und weiteren Forschungsbedarf aufzuzeigen. Darüber hinaus wurden auch Messungen bei verschiedenen Verkehrsunternehmen in Bussen, Bahnen und Verkehrsstationen durchgeführt.

Mehr Informationen zur Untersuchung sowie den Link zum Ergebnisbericht finden Sie auf der Website des Bundesverkehrsministeriums unter www.dzsf.bund.de/SharedDocs/Textbausteine/DZSF/Forschungsberichte/Forschungsbericht_2021-12.html

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