Tag des Handwerks

Das E-Handwerk hat Zukunft

pm. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts werden die Fahrverbote kommen – die Elektromobilität erhält dadurch eine noch größere Bedeutung als bisher. Auszubildende des Elektrohandwerks sind jetzt schon bei der Umsetzung der Elektromobilität vor allem bei der Ladeinfrastruktur mittendrin. Die Ausbildung im E-Handwerk ist sehr beliebt, wie die Elektro-Innung Esslingen-Nürtingen berichtet.
Ausbildung mit ­Zukunftsthemen
„Von der Installation einer Ladesäule für ein Elektrofahrzeug über das Vernetzen von smarter Technik in einem Gebäude bis hin zum digitalen Einbruchschutz – unsere Auszubildende dürfen jeden Tag mit aktueller Technik und Zukunftstrends arbeiten wie auch elektronische Basisarbeiten erledigen. Da wird es niemandem langweilig“, erklärt Jörg Eberspächer, Obermeister der Elektro-Innung Esslingen-Nürtingen.
Aufgrund einer Studie sei bekannt, berichtet Jörg Ebers­pächer, dass mehr als die Hälfte der Gebäude älter als 50 Jahre alt seien und demnach den heutigen Anforderungen angepasst werden müssen. „Auch in diesem Bereich können uns die Auszubildenden tatkräftig unterstützen. Vom Hausanschluss über die Unterverteiler bis hin zur Küche bzw. der innovativen und energiesparenden Beleuchtung. Die Ausbildung im E-Handwerk ist somit sehr breit gefächert und damit eine abwechslungsreiche Ausbildung für eine gesicherte berufliche Zukunft“, meint Obermeister Jörg Eberspächer.
Ausbildung im E-Handwerk sehr beliebt
Der Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik gehört zu den beliebtesten Ausbildungsberufen im Handwerk. Nach drei Erfolgsjahren mit guten Zuwachsraten haben die E-Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg im Jahr 2017 erneut mehr Ausbildungsverträge als im Jahr zuvor abgeschlossen, wie der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg veröffentlichte.
Sieben verschiedene Berufe bieten interessante und höchst abwechslungsreiche Ausbildungsplätze. Zur Auswahl stehen Elektroniker in den vier Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik sowie Maschinen und Antriebstechnik, Systemelektroniker und schließlich Informationselektroniker in den beiden Fachrichtungen Geräte- und Systemtechnik sowie Bürosystemtechnik. „Gerne können sich Schüler bei unseren Fachbetrieben oder bei uns in der Elektro-Innung über die Ausbildungsberufe informieren,“ bietet Jörg Eberspächer an.
Ohne Strom läuft nichts!
Vom Smartphone über den cleveren Kühlschrank bis hin zur Solartechnik – ohne Elektronik läuft heutzutage nichts mehr. Die Ausbildungsgänge in den elektro- und informationstechnischen Handwerken sind breit gefächert und abwechslungsreich. Für alle, die gerne individuell am PC, aber auch im Team arbeiten und sich für Antriebs-, Gebäude- oder Steuerungstechnik begeistern, ist das E-Handwerk eine gute Wahl. Zudem tragen E-Handwerker durch effiziente und automatisierte Lösungen viel zur Energieeinsparung und Digitalisierung bei. Vor allem aber sind in der modernen, vernetzten Welt von heute die Zukunftschancen glänzend. Derzeit suchen aufgrund der guten konjunkturellen Lage E-Handwerksbetriebe deutschlandweit kompetenten Fachkräftenachwuchs.
Was genau macht ein E-Zubi?
Auf der Internetseite www.epowerlive.de zeigen Auszubildende des E-Handwerks in selbst gedrehten Videoclips, an was sie gerade in ihrer Ausbildung arbeiten. Weitere Informationen zur Ausbildung im E-Handwerk und freien Stellen gibt es unter www.e-zubis.de oder bei der Elektro-Innung Esslingen-Nürtingen www.elektroinnung-es-nt.de.

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