Tag des Handwerks

Der Fenster- und Glasfassadenbauer

Fotos: Mirko Lehnen
Lucas Schmidetter hat seinen Traumberuf gefunden. Fotos: Mirko Lehnen

pm. Lucas Schmidetter hat vor Kurzem seine Ausbildung als Fenster- und Glasfassadenbauer abgeschlossen. „Nach der mittleren Reife war für mich klar, dass ich später im Fachbetrieb meines Vaters in Deizisau einsteigen möchte. Der erste Schritt war die Ausbildung. Der zweite soll die Meisterschule werden“, erklärt er. Beim Fensterbau spielt die Optik eine große Rolle. Zudem sollen Fenster praktisch und langlebig sein. Daher bieten sich Alu-/HolzFenster an. Sie sind außen mit Alu beschichtet und müssen daher nur innen gestrichen werden. Früher waren Fenster klein, um im Winter nicht viel Wärmeverlust über die Scheiben zu haben. Heutzutage werden die Scheiben immer größer. Dreifach-Glas mit hohen Wärmewerten und metallischen Beschichtungen kommt zum Einsatz, damit sich die Räume hinter der Glasfront nicht aufheizen. Zudem gibt es einbruchsicheres Glas mit Folie zwischen den Scheiben. Auch Panzerglas mit integrierter Alarmanlage wird verbaut. Im Fensterbau geht die Entwicklung stetig voran.

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Der Fachmann für Glasfassaden- und Fensterbau weiß Bescheid und erklärt den Kunden den neuesten Stand der Technik: Welche Flächenmaße, Formen und Mengen sollen angefertigt werden? „Wir fertigen Fenster und Türen. Rollläden, Markisen und Jalousien werden montiert. Zudem bieten wir Reparaturen, Wartungen und Nachrüstungen“, erklärt Lucas die Einsatzbereiche seines Ausbildungsbetriebs in Kirchheim.

Für die dreijährige duale Ausbildung zum Fenster- und Glasfassadenbauer wird ein Hauptschulabschluss benötigt und handwerkliches Geschick. Begeisterung für Holz und Maschinen und mathematisches Verständnis, um eine Flächenberechnung nachvollziehen zu können, sind von Vorteil. Körperliche Arbeit sollte nicht abschrecken.