Tag des Handwerks

Til Jäger, 22 Jahre, Deizisau

Foto: pr

Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, weil sie sehr abwechslungsreich und komplex ist. Zudem ist dieses Gewerk krisen- und zukunftssicher. Als Anlagenmechaniker hast du alles im Griff, was mit Wärme, Wasser und Luft in Gebäuden zu tun hat. Nicht nur das fließende Wasser in den Badezimmern gehört zum Resort. In letzter Zeit sind wir fast ausschließlich damit beschäftigt, alte Ölheizungen gegen neue Systeme auszutauschen. Von der Holz-Hackschnitzel-Anlage über Pellets bis hin zur Wärmepumpe Luft-Wasser, Wasser-Wasser und Erdwärme konnte ich schon bei der Montage mitwirken. Das erste Lehrjahr findet als Vollzeitschule statt. Im Betrieb ist man nur einen Tag pro Woche bzw. in den Ferien zum Mitarbeiten. Das ist ein guter Einstieg, um mit den Werkstoffen und der Theorie bekannt zu werden. Ab dem zweiten Lehrjahr findet die Berufsschule als Blockunterricht statt. Ab da arbeitet man dann nicht nur ein paar Wochen, sondern Monate auf diversen Baustellen. Das ist sehr schön, aber natürlich auch anstrengend. Ich habe dort gemerkt, was der Beruf alles umfasst und wie viel man können muss. Dies wurde mir gut erklärt und beigebracht. Man sieht und lernt viele Tricks und Kniffe, die in keinem Lehrbuch stehen. Im dritten Lehrjahr nimmt das selbstständige Arbeiten mehr und mehr zu, sodass auch bei größeren Baustellen die Bereiche wachsen, die man nach Fertigstellung betrachten kann, in dem Wissen: „Hey, das ist mein Werk!“ Ich finde, das ist ein sehr schönes Gefühl. Nicht zu unterschätzen ist natürlich, dass man mit den Kollegen gut auskommt und somit auch der Spaß bei der Arbeit nicht zu kurz kommt. 

Til Jäger, 22 Jahre, aus Deizisau

Ausbildungsberuf: Anlagenmechaniker SHK Wärmetechnik

Im 3. Lehrjahr

Ausbildungsbetrieb: Helmut Zink GmbH, Unterensingen

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