Tag des Sports

Dehnen und Strecken

Warum Dehnung wichtig ist

Regelmäßiges Dehnen beugt Verspannungen vor. Foto: Pexels

lps/LK. Um fit und aktiv zu bleiben, gibt es viele Komponenten, denen Beachtung geschenkt werden kann, teilweise sogar sollte. Häufig vergessen wird dabei die Beweglichkeit, welche im Übrigen eng mit der Koordination verknüpft ist. Kräftigung der Muskulatur und verbesserte Ausdauer tragen definitiv zur Steigerung des Wohlbefindens bei. Wird die Dehnung der beanspruchten Muskeln dabei allerdings vernachlässigt, kann es zu Verkürzungen und Verspannungen und letztendlich zu Schmerzen kommen. Es empfiehlt sich also eine feste Dehnungsroutine nach dem Workout oder der Belastung zu integrieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei natürlich den kürzlich beanspruchten Muskeln. Doch wie dehnt man richtig? Wichtig ist, nicht krampfhaft ein bestimmtes Bewegungsausmaß erreichen zu wollen, sondern sich lieber langsam an die Schmerzgrenze heranzutasten. Federn sollte vermieden werden. Die Position muss für mindestens 15 bis 20 Sekunden gehalten werden, damit die Dehnung der Muskelfasern überhaupt eintritt. Lässt der Schmerz nach einer Weile nach, kann die Position vertieft beziehungsweise der Zug verstärkt werden. Auch eine gleichmäßige und regelmäßige Atmung während der Dehnungspraxis ist von Bedeutung. Nur so kann genügend Sauerstoff in die Muskelzellen gelangen. Dies ist notwendig, damit die Fasern sich entspannen und schließlich nachgeben. Andernfalls kann es zu kleinen Einrissen in der Muskulatur kommen, da die Fasern gewaltsam auseinandergezogen wurden. Wer sich auf die Dehnung einlässt und sich Zeit nimmt, kann nach der Anstrengung für ein sogenanntes Cool Down sorgen, Puls und Atmung beruhigen und die Übungseinheit zu einem Abschluss bringen. Wer Hilfe bei der Anleitung braucht, wird in zahlreichen Ratgebern fündig oder mit Videos im Netz.


Anzeige