Trau Dich!

Die passende Sitzordnung

Die passende Sitzordnung
Die passende Sitzordnung muss wohl überlegt sein. Symbolbild

lps/Bi. Eine Sitzordnung zu erstellen ist keine leichte Aufgabe. Bei einer Hochzeitsfeier prallen schließlich häufig Welten aufeinander. Junge und alte Leute, Spaßkanonen, Ernstgesonnene, intro- oder extrovertierte Menschen - sie alle kommen an diesem Tag zusammen und müssen irgendwo Platz finden. Um Langeweile oder Uneinigkeiten vorzubeugen, sollten bei der Erstellung der Sitzordnung einige Grundregeln beachtet werden. Unabhängig davon, wie die restlichen Tische angeordnet werden, ist eine Tatsache sicher:

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Braut und Bräutigam sind die beiden Hauptpersonen. Ihre Sitzplätze bilden daher den Ausgangspunkt für die restliche Planung. Die vom Brautpaar besonders geschätzten Personen werden in der Sitzordnung bevorzugt platziert. Dazu gehören üblicherweise die Eltern der frisch Getrauten sowie die Trauzeugen, enge Freunde und weitere nahestehende Familienangehörige. Für die restlichen Gäste ist es ratsam, diese in Runden zu arrangieren, in denen Alters- und Interessengruppen angeregte Gespräche erwarten lassen. Die Mischung von männlichen und weiblichen Gästen ist dabei ebenfalls essentiell.

Tatsächlich wird bei der Sitzordnung empfohlen, Paare voneinander zu trennen, um so für mehr Kommunikation zu sorgen. Dieser Ratschlag ist jedoch mit Vorsicht zu befolgen. Sind beispielsweise eher schüchterne und zurückhaltende Personen geladen, welche Schwierigkeiten haben, mit Fremden in Kontakt zu treten, könnte die räumliche Trennung vom Partner zu Unwohlsein führen. Prinzipiell ist die Aufteilung beziehungsweise Trennung von Paaren oder auch ganzen Grüppchen bei kontaktfreudigen Personen ohne Zweifel eine gute Möglichkeit, um neue Bekanntschaften einzugehen. Schließlich ist die festgelegte Sitzordnung nur für einen bestimmten Zeitrahmen vorgesehen.

Spätestens nach den Ansprachen und dem Essensgenuss werden häufig Plätze gewechselt oder getanzt.