Trau Dich!

Hochzeitstorten im Wandel

Hochzeitstorten im Wandel
Unkonventionell aber nicht weniger lecker: Cupcakes werden mittlerweile gerne auf Hochzeiten angeboten. Symbolbild

lps/Bi. Zwar sind besonders hohe und extravagante Hochzeitstorten noch immer sehr beliebt, dennoch geht der Trend seit einigen Jahren weg von Torten in Etagenform. Vielmehr steht nun die Form und nicht die Höhe im Vordergrund. Besonders beliebt ist die Gestaltung der Torte in Herzform. Das Symbol der Liebe steht bei dieser Variante klar im Vordergrund. Das Design bietet dennoch viel Spielraum. So können beispielsweise zwei Herzen ineinander verschlungen sein oder klassisch lediglich ein großes Herz dargestellt werden.

Anzeige

Ein weiteres Highlight bei dieser Tortenart sind essbare oder echte, mit Zucker bestreute Rosen, welche die Hochzeitstorte zu einem wahren Augenschmaus werden lassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich mittlerweile gut 80 Prozent der Brautpaare für ein Hochzeitsherz entscheiden. Auch bei der Inszenierung der Torte bleibt Braut und Bräutigam freie Wahl. Klassisch ist ein kleines Feuerwerk in Form von Wunderkerzen beim Hereintragen der Torte. Bäcker bezeichnen diese Art der Darbietung als Hollywood- oder Traumschiffhochzeit.

Der Zeitpunkt des Spektakels sollte ebenfalls gut gewählt sein. Entweder wird die Torte als Dessert nach dem Hochzeitsessen angeboten oder als süße Überraschung um Mitternacht präsentiert. Letztere Variante sorgt bei möglichen müden Gästen mit Sicherheit für neue Energie. Wer seine Torte dennoch lieber zur Kaffeezeit anschneidet, kann diese mit einem eindrucksvollen Entrée wunderbar in Szene setzen, so dass der Beifall der Gäste gewiss ist. Das Brautpaar darf sich anschließend über der Torte küssen, wobei es darauf achten muss, diese nicht zu berühren oder gar umzustoßen, um den vom Volksmund versprochenen Kindersegen nicht zu gefährden. Beim gemeinsamen Anschneiden gilt hinterher lediglich zu beachten, wer die Hand oben hat.