Trauerbegleiter

Die Wohnungsauflösung

Wie funktioniert es stressfrei?

Ein detaillierter Überblick über den Wohnungsbestand kann bei der Haushaltsauflösung viel Zeit sparen. Symbolbild

lps/LK. Nach einem Todesfall sind viele Schritte zu unternehmen. Einer davon ist die Entscheidung über den Fortbestand der Wohnung der verstorbenen Person. Haben Lebenspartner oder anderweitige Angehörige mit der Person zusammengewohnt, können diese als neue Mieter in den Mietvertrag eingetragen werden und die Wohnung behalten. Ist das nicht der Fall, wird der Erbe automatisch zum neuen Mieter der Wohnung. Möchte dieser die Wohnung allerdings nicht halten, sollte der Vermieter innerhalb eines Monats informiert und die Kündigung eingereicht werden. Darauf folgt die Wohnungsauflösung. Die verbliebenen Möbel und Habseligkeiten des Verstorbenen müssen entsorgt oder unter den Hinterbliebenen aufgeteilt werden. Dies kann ein emotional belastender Schritt sein, da bei der Sichtung viele Erinnerungen wachgerufen werden können. Eine zeitnahe Umsetzung ist dennoch wichtig und erfordert manch Organisation im Voraus. Zuerst sollte eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Gegenstände gemacht werden. Dabei sind auch Keller und anderweitige Stauflächen nicht zu vergessen! Anschließend gilt es zu sortieren, was unter den Angehörigen aufgeteilt, verkauft oder entsorgt wird. Es ist daher von Vorteil ausreichend Zeit einzuplanen, um eventuelle Zwischenlagerplätze zu organisieren und den Sperrmüll anzumelden. Nicht zu vergessen ist ebenfalls die Kündigung von Verträgen für Strom, Internet und Co. Um Zeit und Nerven zu sparen, kann alternativ auch eine professionelle Firma beauftragt werden, die die Haushaltsauflösung übernimmt. Wichtig ist dabei die eindeutige Kommunikation, was mit dem Bestand geschehen soll und mit welchem Kostenumfang zu rechnen ist. Seriöse Dienstleister führen eine kostenlose Erstbesichtigung der Wohnung durch, um diese Fragen zu klären.


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