Trauerbegleiter

Gesetzliche Regelungen

Gesetzliche Regelungen
Immobilien können neben Sachgütern und Bargeld vererbt werden. Symbolbild

lps/Jm. Generell regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) wer Erbe sein kann und welche Rechten und Pflichten damit verbunden sind. Grundsätzlich können Erben sowohl Einzelpersonen als auch mehrere Personen sein, die als Erbengemeinschaft bezeichnet werden. Zudem sind auch Stiftungen oder Gesellschaften in der Lage zu erben, wenn diese in einem Testament genannt werden. Als erbberechtigt gelten zudem die engsten Verwandten des Verstorbenen. Liegt kein Testament vor, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft, welche festlegt, wer in Abhängigkeit vom Verwandtschaftsgrad erben kann. Die Erbfolge ist hierarchisch in drei Grade unterteilt. Zu den Erben der ersten Rangfolge zählen Ehe- und Lebenspartner, Kinder sowie Enkelkinder. Wobei letztere lediglich dann erbberechtigt sind, wenn ebenfalls die Kinder verstorben sind. In der Erbfolge der Verwandtschaft werden Ehe- und Lebenspartner jedoch nicht berücksichtigt. So stehen Ehepartnern neben den Verwandten der ersten Rangfolge ein Viertel und gemeinsam mit den Verwandten der zweiten Rangfolge die Hälfte des Erbes zu. Zur zweiten Rangfolge gehören Eltern oder deren Kinder zur dritten Rangfolge zählen Großeltern und deren Kinder. Für eingetragene Lebenspartner gilt der gleiche rechtliche Anspruch wie bei Verwandten der ersten und zweiten Ordnung. Teil einer Erbschaft sind Aktivvermögen und Passivvermögen. Zum Aktivvermögen werden Bargeld, Sachgüter und Immobilien gezählt. Während Schulden zum Passivvermögen gehören. Vor dem Antritt einer Erbschaft sollte man sich als Erbe in jedem Fall über etwaige Schulden informieren.


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