Trauerbegleiter

Im feierlichen Rahmen Abschied nehmen

Eine Trauerfeier planen

Wenn jemand die Führung durch die Trauerzeremonie übernimmt, setzt dies einen Rahmen für die Feierlichkeit. Symbolbild

lps/LK. Die Planung der Trauerfeier kann auf den ersten Blick ziemlich überfordernd wirken. Vielleicht hat man sich noch nie in dieser Position befunden, will aber die Zeremonie für den Verstorbenen und auch die Angehörigen angemessen gestalten. Die Zusammenarbeit mit dem Bestattungsunternehmen kann dabei eine große Stütze sein. Dasselbe gilt für den Pfarrer, wenn ein kirchlicher Beistand gewünscht ist. Beide Institutionen helfen einen Rahmen zu schaffen, einen Zeitpunkt festzulegen und führen eventuell sogar durch die Trauerfeier. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es angebracht, wenn ein Familienmitglied die Leitung durch die Zeremonie übernimmt. Bei der Wahl von Musik und Blumenschmuck darf auf die Vorlieben der verstorbenen Person Rücksicht genommen werden. Allerdings muss man bei Trauerkränzen und -gestecken auf die Begräbnisart achten. Für ein Zusammenkommen nach der Beisetzung sollte ein Raum reserviert werden, wo die Gäste ungestört aufeinandertreffen, sich mit einem Imbiss stärken und über Erinnerungen und Emotionen austauschen können. Natürlich kann dies auch im privaten Haushalt eines Angehörigen passieren. Die Einladung kann über ein formfreies Schreiben verschickt werden und Wünsche zur Kleidungsordnung oder Blumenauswahl beinhalten. Die rechtzeitige Mitteilung ist wichtig, damit alle die Möglichkeit haben, den Termin einzuplanen. Vielleicht will der ein oder andere auch direkt bei der Organisation mitwirken. Denn das kann helfen, die Trauer zu verarbeiten.


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