Unfall - was tun?!

Schock bei Unfallopfern und Angehörigen

Symbolbild
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lps/maz. Meistens kommen Schicksalsschläge in Form von Unfällen sehr unerwartet. Wenn einem nahestehenden Menschen, sei es aus der Familie oder dem Freundeskreis, etwas Unvorhersehbares passiert, stellt sich oft ein Gefühl der Ohnmacht ein. Schlimme Unfälle können bei allen Beteiligten und bei Angehörigen zu einem Schock führen. Dann kann es sehr helfen, sich mit den Personen in seinem Umkreis auszutauschen.

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Wenn man keinen Ansprechpartner hat, kann Kontakt zu anderen Menschen beispielsweise in sozialen Einrichtungen gefunden werden. Viele Organisationen haben ausgebildete psychologische Ersthelfer, die bei schwereren Unfällen den Opfern und Angehörigen zur Seite stehen. Die ehren- oder hauptamtlichen Mitarbeiter solcher Einrichtungen sind für Probleme vieler Art geschult und können oft helfende Worte finden. Sozialer Kontakt ist sehr wichtig, damit Herausforderungen, wie die psychischen Folgen eines Unfalls, bewältigt werden können.

Aber auch praktische Hilfe, wie die Abwicklung von Versicherungsvorgängen, kann für Betroffene in einem Schockzustand sehr wichtig sein. Als Angehöriger kann man auf unterschiedliche Art und Weise Unterstützung bieten.

Neben der bereits erwähnten praktischen Hilfe sollte man versuchen, für die betroffene Person offen zu sein. Eine Schocksituation nach einem Unfall kann sich bei jedem Menschen anders auswirken. Dabei ist es als Angehöriger wichtig, die betroffene Person und ihr Verhalten genau im Blick zu behalten. Ändert sich dieses dauerhaft, sollte professionelle Hilfe, wie beispielsweise ein Psychologe, zu Rate gezogen werden.