Zweirad-Frühling

Die richtige Schaltgruppe für den Profiradfahrer

Die richtige Schaltgruppe für den Profiradfahrer
Die Auswahl der verschiedenen Schaltsysteme macht die Entscheidung für die richtige immer schwieriger. Symbolbild

lps/Str. Für etwas ambitioniertere RadfahrerInnen gibt es verschiedene Möglichkeiten einer Schaltung am Rad, die für eine komfortable Tour praktikabel ist. Die Ausstattung eines Rades kann immer professioneller gestaltet sein, sodass die Frage nach der richtigen Schaltung immer schwieriger wird.

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Die drei grundlegenden Schaltungen, die momentan auf dem Markt anzufinden sind, sind die mechanischen, elektronischen oder hydraulischen Systeme. Der entscheidende Unterschied zwischen ihnen besteht in der Übertragung der Schaltimpulse. Während bei der letztgenannten eine Hydraulikflüssigkeit über bestimmte Hydraulikleitungen läuft, funktionieren die anderen beiden Varianten etwas anders. Die mechanische Schaltung hat einige nicht diskutierende Vorteile und ist daher sehr beliebt. Durch einen Schalthebel wird der Schaltzug um eine bestimmte Strecke verlängert oder verkürzt. Dies löst eine Bewegung aus, die die Kette von einem Ritzel auf den nächsten wandern lässt.

Elektronische Schaltungen funktionieren über einen, wie der Name schon sagt, elektronischen Impuls. Dieser Impuls wird per Funk an das Schaltsystem weitergegeben und die seitliche Bewegung von Ritzel zu Ritzel erfolgt elektronisch. Ist diese Schaltung einmal eingestellt, funktioniert sie optimal. Einziger Nachteil kann sein, dass je nach Hersteller, die Schaltungen über Akku geladen werden müssen. Jedoch sind die Akkulaufzeiten lang und sparsam und reichen etwa für mehrere tausend Schaltungen.