Themenwoche: Auto

Sie bringen Farbe ins Spiel und auf Fahrzeugoberflächen

Der oder die Fahrzeuglackierer

Wenn der Lack ab ist, eine Schramme den Kotflügel verunstaltet oder das Auto als Werbeträger eingesetzt werden soll – dann sind FahrzeuglackiererInnen gefragt. Foto: ProMotor/T.Volz

pm. Der oder die FahrzeuglackiererIn bringt die Farbe ins Spiel und auf die Fahrzeugoberflächen: Individuelle Designs, Effektlackierungen, Beschriftungen und Signets lassen sein Herz höher schlagen. Er oder sie schafft es auch, dass jedes Fahrzeug am Ende der Reparatur wieder wie neu erscheint. Fahrzeuglackierer beschichten, gestalten und lackieren Fahrzeuge, Aufbauten und Spezialeinrichtungen. Dafür beurteilen sie zunächst Art und Ausmaß der Karosserie- und Lackschäden sowie den Umfang der erforderlichen Reparaturmaßnahmen. Dann heißt es, die Untergründe durch Schleifen und Grundieren für die neue Beschichtung vorzubereiten. Der Fahrzeuglackierer muss die Beschaffenheit und Zusammensetzung der Lacke gut kennen, um zu wissen, ob sie sich für die Lackierung eignen. Hier muss alles stimmen, damit die „Schutzhülle“ des Fahrzeugs wieder einwandfrei ist, das heißt sowohl optisch als auch hinsichtlich der Haltbarkeit und der Widerstandsfähigkeit. Für diesen handwerklich geprägten Beruf braucht man sowohl ein sicheres Gefühl für Farben und Formen wie auch ein gewisses Maß an Phantasie und Geschick. Sauberkeit ist oberstes Gebot, denn jedes noch so kleine Staubkörnchen kann das Ergebnis schnell beeinträchtigen.

Von Vorteil sind:

Spaß an physikalischen und chemischen Vorgängen

Handwerkliches Geschick

Ein Auge für Farben

Und einen Sinn für sauberes und exaktes Arbeiten

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre

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