Themenwoche: Der gute Rat

Absen­ken - stun­den - frei­stel­lenVer­si­che­rungs­bei­träge in Corona-Krise anpas­sen

GDV. In der Pandemie müssen viele Verbraucher erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Versicherer bieten unterschiedliche Möglichkeiten an, wie Verbraucher ihren Versicherungsschutz durch die Krise bringen können.

Die Corona-Krise macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar. Wer sich fragen muss, wo er sparen kann, wirft früher oder später einen Blick auf seine laufenden Versicherungsverträge. Normalerweise gilt: Beitrag (des Kunden) gegen Leistung (der Versicherung). Doch nicht nur in der Corona-Krise können Verbraucher vorübergehend die Beiträge aussetzen, ohne ihren Versicherungsschutz zu verlieren.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung jetzt zu kündigen, wäre die schlechteste Lösung. Damit verlieren Arbeitnehmer nicht nur den wichtigen Versicherungsschutz. Würden sie nach der Krise einen neuen BU-Vertrag abschließen, dürften sie wahrscheinlich aufgrund des höheren Eintrittsalters auch höhere Beiträge bezahlen als zuvor – ein schlechtes ­Geschäft.

Zahlreiche Berufsunfähigkeitsversicherer bieten die Möglichkeit an, die Beiträge zu stunden. Dieser Aufschub hat den Vorteil, dass der Versicherungsschutz nicht verloren geht und gleichzeitig die aktuelle finanzielle Belastung reduziert wird.

Der Kfz-Versicherungsbeitrag kann sich in aller Regel einer geänderten Risikosituation flexibel anpassen. Eine Beitragsfreistellung ist auch in der Risikolebensversicherung grundsätzlich möglich. Lebens- und Rentenversicherer bieten seit je her unterschiedliche Möglichkeiten an, die monatlichen Beiträge für langlaufende Altersvorsorge-Verträge anzupassen beziehungsweise zu reduzieren.

Was klamme Verbraucher mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung tun können; wie Autofahrer ihre Kfz-Versicherung der neuen Situation anpassen können und was bei Lebens- und Rentenversicherungen gilt, erklärt das verbrauerportal der GDV unter www.gdv.de/versicherer/entdecken/news/corona-versicherungsbeitraege-sparen-58812.

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