Themenwoche: Der gute Rat

Eigene Geldanlagen überprüfen

pm. Die eigene Stimmung und Gefühle haben einen großen Einfluss auf das Verhalten bei Geldanlagen. Allzu häufig verleitet dies jedoch zum Aufschieben. Doch angesichts negativer Realzinsen ist jetzt Machen angesagt. Eine Beratung kann helfen, innere Konflikte bei der Geldanlage zu überwinden.

Irrationales Anlageverhalten führt dazu, dass viele Menschen in Deutschland einen Großteil ihres Vermögens noch immer in herkömmlichen Anlageformen anlegen, obwohl diese in Zeiten niedriger Zinsen inflationsbereinigt eine negative Rendite aufweisen. Ein solches Verhalten ist vor allem von der Angst geleitet, eine falsche Investition zu tätigen. Diese Erkenntnis aus der Neurofinanz erklärt, warum Vernunft in Sachen Geld oft außen vor bleibt und stattdessen die Stimmung und Gefühle das eigene Anlageverhalten lenken. Der amerikanische Sozialpsychologe Leon Festinger (1919 - 1989) entwickelte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts seine Theorie der kognitiven Dissonanz. „Menschen neigen dazu, möglichen Unstimmigkeiten im eigenen Denken, in der Wahrnehmung von Informationen, in Meinungen oder auch Wünschen entgegenzuwirken“ und diese dann - etwa mit Nichtstun - zu beheben, so die Theorie dieses psychologischen Effekts.

Monika Reif, Bereichsleiterin Privatkunden bei der Volksbank Mittlerer Neckar eG, macht in ihrer täglichen Praxis ähnliche Beobachtungen: „Kunden hadern mit den niedrigen Zinsen und wissen zugleich, dass sich daran so schnell nichts ändern wird. Viele kennen auch Möglichkeiten, wie sie angemessene Erträge erzielen könnten. Doch wider besseres Wissen ändern sie nichts an ihrem traditionellen Anlageverhalten und sehen stattdessen zu, wie ihre Ersparnisse langsam an Wert verlieren.“

Mit nur einem Klick oder Telefonat zum ­Beratungstermin

Meist sei es die Angst vor möglichen Verlusten, die mit jenen Geldanlagen einhergingen, die geringere Renditechancen haben. „Dies könnte ein Grund sein, warum viele Menschen von vornherein kein Geld anlegen oder nicht mehr zeitgemäße Geldanlagen beibehalten“, folgert Reif. Denn Anleger neigen in diesem inneren Konflikt oft dazu, Gründe zu finden, weshalb sie an einer einmal getroffenen Entscheidung festhalten sollten. „Diesem Konfliktzustand gilt es bei der persönlichen Geldanlage mutig entgegenzutreten.“

Was braucht es, damit Menschen den Mut fassen, bei ihren Finanzen zu handeln? Zunächst kann ein persönliches Gespräch mit dem Bankberater helfen. Diese Hürde sei nicht hoch, meint die Bereichsleiterin. Ein Klick auf der Internetseite der Volksbank Mittlerer Neckar eG oder der Griff zum Telefon genügen, um einen Termin zu machen. „Eine persönliche Beratung - zum Beispiel regelmäßig am Jahresanfang - ist sinnvoll investierte Zeit, die sich in barer Münze auszahlen kann“, lädt Reif Inte­ressierte ein. So eröffneten beispielsweise Investmentfonds langfristig attraktive Ertragschancen, da sie die Gelder an den Kapitalmärkten investierten. Solche Geldanlagen seien für Anleger geeignet, die mit marktbedingten Kursschwankungen umgehen und Ertragsrisiken akzeptieren könnten. Über Chancen und Risiken oder auch Alternativen informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Monika Reif gern.

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